Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1951012
Rumpfes. 
des 
Muskeln 
325 
seine Wirkung hervor bei der Drehung des Kopfes (Figg. 160-163), wenn 
also nur der eine der beiden Muskeln Wirkt. Sein schiefer Verlauf wird 
dadurch gerade und der vordere Rand des Muskels springt stark vor. 
Dabei wird die vordere Halsgrube zwischen den beiden Ursprungsköpfen 
sehr deutlich. Die Figuren 158 u. 160 
bis 162 zeigen verschiedene Formen     
des Kopfnickers bei der Rechts- und      r   x 
Linksdrehung des Kopfes.  1;:       1; 
 J,   ipi;  O"   
Um die Bewegungen der Kopfnicker      E? C6 
vollkommen beurteilen zu können, empfiehlt v;       i. 1-   "  ES 
es sich, einen bestimmten Fall zu analy-  e: i?     
sieren. Der Kopf sei rechts gedreht(Fig.16l),       FR 
dann ist der linke Kopf-       "a j  Fels f 
nicker in seiner vollen        1 
Wirkung, d. h. verkürzt.     V  7   
Sein oberesEnde,nament-    J:    i a. C3 ß-I  
lich der vordere Rand,          E ging 
tritt als starker Strang wir],  1;  fr   ääg: 
hinter dem Ohr hervor, 2111;,  1.4 v:  "i 55 25g  
zieht zu dem Brustbein   frag;  A; ä  
herab und ist fast scnk-        c: Q3 
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 4-    w, i;   r e e h t g e r i eh t e t; er 
     springt dabei so über die 
g. 713   g  hävor, daB maxrihn 
 frag.     ä m1 en ingernumgreifen 
  {T1  F" kann. Die vordere Hals- 
 f .e  smbß wird dadurch auf 
 im      u V    der rechten Seite vertieft. 
  7        '  ;r,;r5e  Der Kopfnicker der rech- 
 b.        tenSeiteistwährenddieser 
            {l Stellung durch die Drehung des Kopfes 
i.      f  g schraubenförmig fast um den halben Um- 
_t In      fang des Halses herumgewickelt. 
1    4 --1 Während durch den Zu des 1' ht M  
   V53; y: in g ec en L us 
         kelsuderWarzenfortsatz und damit die rechte 
.       bchadelhalfte nach vorn gedreht wird, rückt 
    der linke Warzenfortsatz nach hinten gegen 
  die Schulter. Dadurch wird auch die obere 
Hälfte des linken Kopfnickere über die Reihe 
der Querfortsätze der Halswirbel weit nach hinten herum geführt. Dabei 
hegt er Platt und fest an die unter ihm liegenden Muskeln angeschmiegt. Die 
2911m, die Zwar nur lose mit ihm verbunden ist, besitzt keinen so beträchtlichen 
Iileäraurn, daß sie von dieser Verschiebung des linken Kopfnickers nicht beeiniiußt 
Wut 6' Slefolgt Ihm und bildet regelmäßig zwei Falten, von welchen die eine seinem 
_Ä?1'äeren, dle andere seinem hinteren Rande folgt. Diese Falten zeigen auf der Ober- 
a0 e der Haut den Weg, den der rechte Kopfnicker in unserem Beispiel nimmtäDie
        

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