Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1950965
320 
Achter 
Abschnitt. 
chischen Buchstaben die großen Hörner aus, welche länger, aber be- 
deutend dünner als das Mittelstück sind. Die kleinen Hörner, nur 
5 mm groß, sind am oberen Rande der Verbindungsstelle des Mittelstüekes 
mit den großen Hörnern durch Gelenke angeheftet. 
Die kleinen Hörner stehen durch ein Band, das GrifTel-Zungenbeinband, mit 
dem Griifelfonsatz des Sehläfenbeines in Verbindung. 
Fig. 157. Mann mit schräg abfallenden Schultern, wodurch ein unschöner Ansatz 
des Halses entsteht, trotz kräftiger lliuskulatur. Man vergleiche für den Mann die 
Figuren 28, 29, 156 und für die Frau z. B. die Figuren 11--13 oder 15-20. 
P starker Brustmuskel. VStreckergruppe des Vorderarms. U Beugergruppe des Vorderarms. 
Der Kehlkopf (Larynx von dem griechischen Wort laryjxo, schreien) 
stellt ein längliches aus Knorpelplatten bestehendes Kästchen vor, das 
oben an das Zungenbein befestigt ist, und unten in unmittelbarem Zu- 
sammenhang mit der Luftröhre steht. In diesem, aus Knorpelplatten ge- 
bildeten Raum ist das vollkommenste aller musikalischen Instrumente 
angebracht, das die menschliche Stimme erzeugt mit ihrer Höhe und 
Tiefe und Stärke und all dem Wohllaut, der nur sie auszeichnet. Durch 
Schwingungen elastischer Bänder, der Stimmbänder, wird die Stimme 
hervorgebracht. Der Kehlkopf liegt dicht an dem Zungenbein und verrät 
sich bei dem Manne durch einen beweglichen, eckigen Vorsprung in der
        

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