Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1950572
des Kopfes. 
Muskeln 
281 
schmiegen (F ig. 146 Nr.  Die paarigen Nasenflügelknorpel bilden unter 
solchen Umständen die Umrandung der Nasenlöcher, soweit nicht von 
innen her die Nasensoheidewand dabei beteiligt ist. Diese Knorpel zeigen 
an charakteristisch geformten Nasen scharfgeschnittene Ecken und Kanten, 
wie sie auf den beiden Figuren 146 und 147 angedeutet sind. So ge- 
schieht die Umbiegung nach innen mit einer, wenn auch nicht haar- 
soharfen Kante, wohl aber mit einer deutlich an dem Präparat wie an 
dem Lebenden sichtbaren Knickung. Sind die beiden Flügelknorpel vorn 
etwas weiter voneinander entfernt, so ist die zwischen ihnen vorhandene 
  Nasenbein 
  Dreißckiger KHOYPEI 
' wwwyw  Flugelknorpel 
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Flügelknorpel r? 
Fig. 147. Die Nasenknorpel von der Seite gesehen. 
Flache vom Rücken herab bis zu der Spitze unverkennbar. Dort ge- 
schieht dann die Umbiegung nur bei der Nase des Kindes und bei dem 
Stumpfnäschen des Mädchens gerundet, bei reiferen Individuen ist eine 
scharfe Kante vorhanden, als Anfang einer dreieckigen Flache, die nach 
unten gerichtet ist (Fig. 147). Zwischen den vorderen Kanten der knor- 
peligen Seitenflügel liegt in der Tiefe der vordere Rand der Nasenscheide- 
wand verborgen. Sie reicht, wie auch die Figur 146 ergiebt, nicht ganz 
bis an die Oberfläche; deshalb kann es vorkommen, daß vom Ende des 
dreieckigen Knorpels an eine seichte Rinne über die Nasenspitze herab- 
zieht, weil die Haut zwischen dem Flügelknorpel etwas einsinkt. Dies 
kann so weit gehen, daß ein 1-2 mm tiefer Einschnitt eine Art Doppel- 
nase zu stande bringt.
        

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