Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1950458
Muskeln 
Kopfes. 
des 
269 
Falte 
verändert. 
Dies 
dem 
Gesicht 
der 
alten 
Frau 
namentlich 
an dem rechten Auge sehr deutlich ausgeprägt. Bei dem alten Manne 
fehlt diese Eigentümlichkeit, dagegen sind, der Mitte des oberen Augen- 
höhlenrandes entlang, mehrere Falten sichtbar, welche sich gegen die 
Schlafen langsam herabsenken. 
Die untere Orbitalfurche beginnt in beiden Fällen hoch oben 
am inneren Augenwinkel wohl ausgeprägt und hält sich bis zur Hälfte 
des Weges auf dem Rande der Augenhöhle. Dann geht sie steil herab, 
i 
Fig. 139. VAN DYCKI Porträt eines Malers. 
einer Radierung aus dem Münchener Kupferstichkabinet. 
Nach 
und verliert sich sehr bald auf der Gesichtshaut. Im Alter wird durch 
wässerige Schwellung sowohl der Lidhaut als der Haut der nächsten Um- 
gebung die Furche zunächst nasenwärts durch mehrere kleinere vermehrt. 
Eine Ergänzung dieser inneren Furchen kommt von dem äußeren Um- 
fang des Augenhöhlenrandes herab; die ergänzende Furche geht entweder 
in die von der Nase herabkommenden über, oder sie setzt sich eine kurze 
Strecke auf die Gesichtshaut fort.  
An dem Auge des Toten verhält sich die Orbitalfurche anders als 
an dem Auge des Lebenden, nicht nur deshalb, weil die Lider geschlossen
        

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