Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1950056
Muskellehre. 
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bestimmte Vorrichtungen erheischt, damit die Muskeln oder ihre Sehnen 
die angewiesene Bahn nicht verlassen können, und dennoch beweglich 
seien. Der Organismus nimmt in solchen Fällen Bänder oder vor- 
springende Knochenteile zu Hilfe, und formt Röhren, welche zwar eine 
Verschiebung in der Richtung des Zuges gestatten, dagegen jede andere 
Ortsveränderung beschränken. Werden Sehnen durch feste Bandstreifen 
in einem Hohlwinkel zurückgehalten, so heißt diese Anordnung "Band- 
Fiä" 
120. 
Der Fuß 
Entfernung 
nach 
der 
Haut und Fascie. 
rolle". Eine solche findet sich unter anderem an den Muskeln, welche- 
von der vorderen Seite des Unterschenkels zu dem Fußrücken und lden 
Zehen hingehen. Die Muskelbinde des Untersehenkels ist an dieser Stelle- 
aus starken Fasern gewebt, welche zwischen den beiden Knöcheln und 
den angrenzenden F ußwurzelknochen kreuzweise sich durchflechten. In 
der Figur 120 Nr. 5 sind nur jene festen Bandstreifen dargestellt, welche in 
der Anatomie als Kreuzband des Fußrückens bezeichnet werden. 
Die Sehnen, welche über das Sprunggelenk laufen, würden sich bei jeder
        

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