Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1949984
222 
Sechster 
Abschnitt. 
fädchen aus, welche 
irgend einem Punkte 
mit dem Rückenmark 
nun nach längerem oder kürzerem Verlauf an 
sich festsetzen. Jede Muskelfaser steht überdies 
und dadurch mit dem Gehirn durch einen Nerven 
in Verbindung; der Nervenfaden durchbohrt die elastische Hülle, 
sein Inhalt vermischt sich mit demjenigen der hluskelfaser. Gelangt 
durch den Nervenfaden ein Willensimpuls zu diesem Organ, so zieht 
und 
nun 
sich 
Fig. 118. Schema des großen Brustmuskels; Ursprung, Verlauf und Ansatz in Form von 
Stricken dargestellt, um die YVh-kung auszudrücken. Größtenteils nach LEONARDO-DA VINCI. 
die Muskelfaser zusammen, sie verkürzt sich. Werden viele Muskel- 
fasern gleichzeitig von solch einem feuchten Blitze unseres Willens ge- 
troffen, so ziehen sich alle zusammen, der ganze Muskel verkürzt sich. 
Wie auf ein Kommando die Reihen eines Bataillones sich schließen, so 
geschieht mit einem Schlag auf der ganzen Linie gleichzeitig die Aktion 
im Innern dieser lebendigen Fäden. Der Mechanismus ist so vollendet, 
daß jeder Muskel für sich, oder ganze Muskelgruppen gleichzeitig, oder
        

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