Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1949750
Skelet der 
Gliedmaßen. 
199 
Das Fersenbein (Oaloaneus, Fig. 110 Nr.3), der größte Knochen der 
Fußwurzel, liegt unter dem Sprungbein. Er ist länglich und überragt 
dasselbe nach hinten beträchtlich mit einem gerundeten Vorsprung, dem 
Hacken, der die knöcherne Grundlage der mit Fett gepolsterten Ferse 
bildet. Er ruht nicht seiner ganzen Länge nach auf dem Boden 
auf, sondern nur mit dem plantarwärts vorspringenden Ende. Sein vor- 
deres Ende ragt eben soweit, wie dasjenige des Talus und bildet eine 
schräge Verbindungsfläche mit dem Würfelbein (Fig. 110 Nr.8). 
An der oberen Fläche tragt das Fersenbein eine, in drei Teile zerlegte 
Gelenktläche zur Verbindung mit der entsprechenden unteren Gelenkfläche 
des Sprungbeinkörpers. Eine rauhe Vertiefung bildet mit einer ähnlichen an 
5 Fersenbein. 
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Ivlittelfußknochen 1113;:    
Erste Phalanx   f-    43W 
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Zweite Phalanx 15     9 Gn Zehe. 
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Dritte Phalanx 15 r 
Fi  110. Skelet des Fußes von oben esehen. 
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der unteren Gegend des Sprungbeines die Tarsalbuclit; sie ist von einem 
starken Band durchzogen. Nach einwärts von dieser rauben Vertiefung über- 
ragt ein kurzer aber starker, nach innen gerichteter Fortsatz (Sustevztaczaluvzz tali) 
die innere Fläche des Knochens. Er dient dem, nach innen überhängenden 
Sprungbein zurUnterlage und bildet gleichzeitig eine Art Hohlkehle, in welcher 
die Muskeln, Gefäße und Nerven vom Unterschenkel zum Hohlfuß ziehen. 
Das Kahnbein (Os naviculare, Fig. 110 Nr.4) ist kurz, aber breit, 
mit einer schüsselförmigen Fläche versehen, in welche der Sprungbeinkopf 
eingelenkt ist, während die gegenüberliegende Fläche gewölbt ist. An 
drei verschiedenen Facetten sind dort die drei Keilbeine befestigt. Das 
Kahnbein ragt mit einem stumpfen Höcker (Tuberositcw ossis na-vicularis) 
über die Linie des inneren Fußrandes hervor (Fig. 111), hinter welchem 
eine Rinne verläuft. Das Kahnbein wird schwebend getragen, berührt 
also niemals die Bodenüäche. So trägt es wie
        

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