Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1949413
Gliedmaßen. 
der 
Skelet 
165 
und der ersten Phalange liegt das sphärische Ende der Mittelhandknochen 
mit dem ainstoßenden Fingerknochen in einer Ebene, und nur eine ver- 
dickte und leicht gerötete Hautstelle deutet den Ort des Gelenkes an. 
Ist die Hand voll, d. h. ist das Unterhautbindegewebe mit Fett gefüllt, 
wie bei Frauen und Kindern, so kann bei gestreckter Hand auch ein 
Grübchen die Stelle des Gelenkes andeuten.  
In der Beugung treten schon bei geringen Graden die Enden der 
Mittelhandknochen als Höcker hervor (Fig. 89). Die schüsselförmige Gelenk- 
iiäche der Finger rückt auf dem sphärischen Gelenkköpfchen tiefer hinab 
(siehe an der Figur 83 die drei äußeren Finger) und das Gelenkköpfchen 
springt als "Knöchel" unter der Haut hervor, am stärksten bei dem 
Schluß der Hand zur Faust. Die Gelenkpfannen der an die Köpfchen 
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w? I    
 xmTi-wr Lfarkhöhle des Mittel- 
s?    handknochens 
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 Kapsel     lklittelhandknochen. 
Gelenkpfaune     X {mm-G Kapsel an der Hohl- 
 .  h dfläche. 
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Grundphalange   "y X 
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"   Hautfalte des Mittel- 
 I; X    
Sehne und Beinhaut  y, 8 X hand-Fmgergelenkes. 
 J "W X ß 8 Hautfalten. 
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Gelenkkopf   iikäffj!  Elmdglied. 
Kapsel  l 
R x 
X X 
Gßlevkpfanne 3' 5 lkiittelglied.  
Fig. 89. Sagittalschnitt des dritten Mittelhandknochens und Fingers. 
anstoßenden Fingerglieder haben ihre größte Breite in querer Richtung, 
und deshalb sieht man bisweilen, bei dünner Haut, auch ihren Beginn 
noch deutlich als eine Hervorragung und den zwischen beiden Enden 
beiindlichen Gelenkspalt als eine seichte Rinne (vergleiche die drei 
äußeren Finger an der Figur 83). Der äußere Vorgang bei der Beugung 
und Streckung der Finger ist an der lebenden Hand genau zu verfolgen, 
das Innere der Mechanik ergeben Durchschnitte durch gefrorene Glied- 
maßen. In der Figur 89 ist der Mittelfinger samt dem anstoßenden 
Mittelhandknochen im Durchschnitt dargestellt. Der Gelenkkopf des 
Mittelhandknochens (Fig. 89 Nr. 1) erstreckt sich über das ganze freie 
Knochenende, soweit der Knorpelüberzug, ein 1 Millimeter breiter Saum, 
reicht. Der Finger ist in leichter Beugung dargestellt; die Gelenk- 
pfanne des ersten Fingergliedes erscheint wie der Durchschnitt eines 
leicht gehöhlten Schlüsselchens und ist ebenfalls mit einem glatten
        

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