Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1949360
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Fünfter Abschnitt. 
Speiche. Bei der Beugung wird ferner die Haut des Handrückens 
naturgemäß gespannt und diejenige der Beugeseite in Falten ge- 
legt (Figg. 85 und 86). Die Hautfalten schieben sich eng aneinander, eine 
Eigentümlichkeit, welche sich aus dem schon im zweiten Abschnitt S. 55 
u. H. gesagten, leicht deuten läßt. Die Ausläufer der Falten steigen an 
dem Daumen- und namentlich an dem Kleinfingerballen in die Höhe. 
Eine der Falten an der Beugeseite existiert auch während der Ruhe und 
Handwurzel 
x Speiche 
Basis des Mittelhandknoehens  l 
Köpfchen des f ) 
Mittelhand- r 
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Fig. 85. Rechte Hand eines Mannes in starker Beugung (Palmarflewion) von der 
Daumenseite gesehen, um die Form der Handwurzel und der Mittelhand zu illustrieren. 
In dieser Haltung treten folgende Knoehenpunkte hervor: 1) (las verdickte Ende der Speiche; 
2) die Handwurzel, besonders die Knochen der 1. Reihe; 3) die Basis der Mittelhandknoehen, 
womit die Handwurzel abschließt. Gegen die Finger tritt noch das Köpfchen des Mittelhand- 
knoehens hervor. Die Entfernung von 1-3 beträgt 5 cm (Bandmaß). An der Beugeseite 
viele Hautfalten. 
verschwindet selbst nicht bei der Überstreckung. Sie ist um so tiefer, 
je fetter der Vorderarm ist. Bei vollsaftigen Kindern scheint es, als 0b 
die Handwurzel mit einem Faden eingeschnürt wäre.  Bei forcierter 
Beugung und bei magerer Hand wird oft die Gelenkspalte am Ende der 
Vorderarmknochen durch die Sehnen hindurch als leichte Einsenkung be- 
merkbar, und ebenso erscheint auf der Mitte der Gelenkkugel eine Er- 
höhung, welche von dem Kopfe des Kopfbeins (Oarpale III) herrührt.
        

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