Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1949165
140 
Fünfter 
Abschnitt. 
Bei der dritten Art der Bewegung dreht sich der ganze Arm um 
seine Langsachse, und zwar entweder mit der Daumenseite nach außen 
oder nach innen. Was in der Turnspraehe Auswartsdrehung heißt, nennt 
die Anatomie Rollen nach auswärts oder Rotation nach auswärts, die 
entgegengesetzte Bewegung Rotation nach innen, und die entsprechen- 
den Muskeln: Rollmuskeln oder Rotatoren. 
Diese drei Bewegungsformen können in der verschiedensten Weise 
miteinander kombiniert werden, so daß eine große Anzahl vonStellungen 
Akromion      3, L. 
    lg. coraco-acrom. 
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 H"  Unterer Winkel, 
Fig. 74. Das Schulterblatt von der Seite gesehen. 
denkbar ist; aber alle diese Bewegungen haben eine unüberschreitbare 
Grenze. Die Kapsel ist allerdings schlaff, aber doch nicht in solchem 
Grade, daß nicht an einem bestimmten Punkt eine Spannung einträte, 
Wodurch alle weiteren Bewegungen gehemmt sind. Darin liegt die Er- 
klärung, daß wir den Arm nicht höher als bis zu einem Winkel von 112" 
in seinem Gelenk seitwärts oder vorwärts aufheben können, wie die Figur 73, 
einen Schnitt durch das Oberarmgelenk darstellend, beweist; die obere 
Kapselwand ist hier gespannt, die untere Kapselwand aber in Falten 
gelegt. Sobald der Arm bis zu einem Winkel von etwa 1000 im 
Schultergelenk gehoben ist, verhält sich die untere Kapselwand ganz
        

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