Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1948885
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Viertef 
Abschnitt. 
"Drehungd der_ Wirbelsäule die Rede ist, handelt es sich lediglich um 
diese letzte Torsionsfähigkeit. 
Die Drehung der Wirbelsäule, die Rotierbarkeit, von dem dritten 
Hals- bis zu dem letzten Lendenwirbel beträgt also nur 47 o, und wird 
vorzugsweise im Bereich der untersten Brustwirbel aufgeführt. Die 
Rotierbarkeit beträgt dort, auf der kurzen Strecke zwischen dem achten 
und zwölften Brustwirbel, allein schon etwa 280. Viele Kunstwerke 
bringen die Drehung des Oberkörpers gerade dort deutlich zum Ausdruck. 
Die Lendenwirbel besitzen keine Rotierbarkeit, aber eine sehr aus- 
gesprochene Biegungsfähigkeit nach rechts und links. Mittels der- 
selben werden der untere Rand der Brust und der obere Rand des 
Beckens sich nicht nur vollkommen genähert, sondern sie können auch an- 
einander vorbeigleiten; die Hauptbeweglichkeit liegt also für die Rumpf- 
beuge nach rechts und links in der Lendengegend. Ein vortreff- 
liches Beispiel für das eben Gesagte sind die folgenden Figuren 64 u. 65, 
an welchen die starke Rumpfbeuge nach links und bei Fig. 65 gleich- 
zeitig ein geringer Grad von Drehung bemerkbar ist. An der Stelle, wo 
die Hautfalte in der Figur 65 mit 1 bezeichnet ist, wird deutlich er- 
kennbar, -wie das Brustkorbende sich innerhalb des Hüftknochens be-
        

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