Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1948608
Dritter Absc 
erweckt. Die plastische Anatomie hat sich jedoch nur mit der äußeren 
Fläche des Schläfenbeines zu beschäftigen, das für die Bildung des Ge- 
sichtes wie für jene des Schädels von der größten Wichtigkeit ist. An 
der Grenze zwischen Schuppen- und Felsenteil erhebt sich mit breitem, 
durch die Gelenkgrube für den Unterkiefer (Fig. 37 Nr. 4) geteilten Ur- 
sprung ein zwar dünner, aber doch sehr fester Fortsatz, der J ochfort- 
Satz des Schläfenbeines (Processus xygomaticus), der mit dem Wangen- 
bein den Jochbogen, diese feste unverrückbare Grenze zwischen Gesicht 
Fig- 
DYCK: Porträt eines Malers. Zinkätzung nach 
Aus dem Münchener Kupferstichkabinett. 
VAN 
einer Radierung. 
und Schädel, bildet (Fig. 36). Die Bedeutung des Jochbogens für die 
"Orientierung an dem Lebenden wurde schon oben Seite 42 und 69 be- 
sprochen.  Hinter der Ohröffnung ist ein stumpfer zapfenartiger Fortsatz, 
der Warzenfortsatz des Schläfenbeines (Processus mastoideus, Fig. 45 
Nr. 14). Seine gewölbte äußere Fläche ist leicht hinter dem Ohr zu fühlen 
und bei großer Magerkeit ebenso wie sein stumpfes Ende auch zu sehen. 
Der vom Brust- und Schlüsselbein aufsteigende Kopfnicker setzt sich an 
diesen Warzenfortsatz an.  
Durch die tiefe Rinne an dem hinteren Umfang des Warzenfortsatzes geschützt, 
steigt eine Schlagader zum Hinterkopf empor. Von dem spitzen, nahezu 3 cm langen
        

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