Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Klassischer Skulpturenschatz
Person:
Reber, Franz/von Bayersdorfer, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1935003
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1938943
ERLÄUTERUN GEN 
ZU 
4271 
427  nebst der darüber schwebenden Taube und der Glorien" 
Unöekanniez Meister. IV. 74111-21. v. C1171. Gfförjllllffllß   i" {Dlekülirlgän 255"?" 
,   v,       in s (er 'niecn e au er, 
Ämz-V-  "m" 417155715"  rechts gegenüber ein knieender Engel, hinter ihnen zwei 
Unsere Tafel giebt das schöne Grabfragment der auf einem stehende Engel mit den Trockenlacken in den Händen. Die 
Lehnstuhl sitzenden jungen Frau von zwei Seiten. Die weiche Gruppe stellte die Taufe Christi oder vielmehr die Vision 
Empfindung im Antlitz der dargestellten Verstorbenen wie der unmittelbar nach derselben dar. Die Flügel zeigen die Ge- 
Fluss der Körperformen und Gewänder lässt an den skopas- schichte des Täiifers in den vier Sceiien der Predigt, der 
praxitelischen Kunstkreis denken, hinsichtlich der Komposition Volkstaufe, der Hinrichtung und der Salome mit dem Haupt 
des Ganzen deutet das geneigte Haupt wohl auf ein vor der des Vorläufers Christi. Bezeichnet: 1518. Die Urheberschaft 
Jungen Frau stehendes Kind. (VgLMichaeligAncient Marbles des Veit Stoss ist zweifelhaft.  Essemvein, Die mittel- 
in Great Britain, p. 492. Conze, Attische Grabreliefs. CXIV.)  elterlichen Kutistdcnkmale der Stadt Krakau. Graz 1866. 
Sammlung Londsdale zu Lowther Castle. 
Pentelischer Marmor. Lebensgross.    
             
mfiztr, der...     :y  "   
428            
Unäekeznnter Mezsier. Anfrzngdeslll. 7mm. 12.6711:    
Römische lfzmsl. Älarumrlzilsle des Carawlla.  X         
M ri  K".  "gi     F35: i;    
M. Aurelius Antoniniis Caracalla, Sohn und       ixxxgkxiäg.  
Nachfolger des 2II verstorbenen Septimius Severus,  Qfifiifäiiiiä I;  I'll?" "i,    f: d?    
"f" 2I7, ist hier als der blutige Tyrann und Briider- jfiiiii W113i      , -l 3'      j. r    
inörder vorzüglich charakterisiert und offenbar f  V   Q   Ü"  Ä  
auch von schlagender Porträtartigkeit. Die Büste    31,.  il:  w  41.  Ü " 1'      
    1A  5,   C             
ist daher zu den wenigen Arbeiten des III. Jahr-     37-:  Pgpr .1.  1  7  i. 3;. I   21;;   
hiinderts zu zählen, welche den raschen Verfall i,        "ir-    
     32,1:  7 M) .11;    _ÄNXXK y 4'  ritt, t.    
der iomischen Ixunst noch nicht erkennen lassen. 5,: I1; iäy.  gy3L;kß,   K. A, fIW , Es)  
Im Museo Nazionale zu Neapel.   {gvjäyx- 3-1;  Äßzxt  i.   2534   
112a;  w      s w -1'      w- er 
Marmor. Lebensgross.     y: f", ä.       '31 yß  
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Unöekannter Mezsier. ÄV. yalzm. ßWarm- sei "x, pi?  a!   im  F". _;__abükg'   
tiniszize lfunrt. Das Hflijäjven 1'012 Pistrja.   1'"        t-fiizmzfliq? I-  
      s        
Dies umfängliche Werk mit den beiden das   i.    K4    e, 
' WVappen der Stadt haltenden Genien erscheint dem  17    gftifä              
Verrocchioschen Forteguerri-Denkmal von 14.75  b      I.       
künstlerlisch so verwandt, dass die auf der ln-   Lizjf              
schrifttafel gegebene jahrzahl 1494 schwerlich   ist:  i"   '   jjlijl  lii,  
auf die ursprüngliche Entstehungszeit des Werkes             4er?  
zu beziehen ist. Mit grösserer YVahrscheinlich-  (T2251?        sifu 
keit ist diese Zahl mit einer gewissen Fertigstellung    5    7-1   LSD   l    i" 
des unterbrochenen und in einigen Teilen noch    "H    
jetzt unvollendeten YVerkes in Zusammenhang zu    F  W113i;  
     fii "w" ehe-ß:  i:  " '31 " Q w: "fixe-Emil"   "ryei-"w-a  
bringen. K. E. Liphart vermutet an dei Skulptur   39;. I; wiege. , (F   55    kyf-Q:   
die Hand des jungen Lionardo da Vinci. (w. Bude,  11.;     J .1  .1 5    21.53  
Ital. Skulpturen der Renaissance. jahrb. d.k. preuss.  tti au!  1 I  i   j 1'   Jlgfil; 
Kunstsammlungen III. 1882, S. 93.) Im Sitzungs-   .1- J 111W Ä'  4,115 i.  ÜKÄ,    Ä_ "y; 
saal des Palazzo Commiinale zu Pistoja.   "   3„ 3-8.     
Kalksteinmauer. Lebensgrosse Figuren.   "f     y.  
Drr ynlmuues-Altzzr des VIII T STOSS in zirr Flamhlzerkirclze zu Krakau. 
430 
Malfgo Cfyzzalg, 1435-1501. Taxlcanisrlie lüznxt. JIIZFIIIOT" S. 522.) Angeblich aus der Franziskanerkirche, jetzt in der 
ylafm," anbefentfey EnggL Florlanerklrche zu Krakau. 
    Holz. Dle Hauptüguren lebensgross. 
Dre beiden kmeenden Engelgestalten stammen von emem 
nicht mehr vorhandenen für Domenico Bertini 1473-1477 
ausgeführten Corpus-Christi-"Fabernakel des Doms zu Lucca. 432 
In der Sakramentskapelle des Doms zu Lucca.    
Marmor. Lebensgross.  AWZOMZO CLZMOZJZZ. 1757-1822. Itzzlzenzscke jYunst. Marlnor- 
statue dcr Paalina Barjghese. 
431 
V25; 51055 [I5 1440 (Pj-Ijyg. Oäenieutsclze zYunxt. Die 
Taufe Christi. 
Den jetzt modernisierten Mittelschrein des in oben- 
stehender Vignette gegebenen Johannesflügelaltars füllte einst 
eine Gruppe, von welcher die Hauptfigur, Christus im Jordan 
Selbstverständlich handelt es sich hier lediglich um die 
Bildnisartigkeit des Kopfes der schönen Schwester Napoleons 1., 
welche dieser bekanntlich als die schönste Frau seiner Zeit 
erklärt hatte. Im übrigen ist die Statue, wie dies auch 
ihre dermalige Bezeichnung besagt, eine ruhende Venus Victrix, 
den Apfel des Paris in der Hand haltend, zu welcher Be- 
zeichnung nur wieder das empiristische Ruhebett nicht zu 
stimmen scheint. In der Villa Borghese. 
Carrarischer Marmor. Lebensgross. 
Skubßturßzzsclzntz B1? 
        

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