Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Klassischer Skulpturenschatz
Person:
Reber, Franz/von Bayersdorfer, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1930879
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1934393
ERLÄUTERUN GEN 
ZU 
265" 
D270. 
265 
Zfrzöefaannler [Ilgzkleyc W-JV. Yalzrlz. v Clm Grieclrisrllc 
jYum-t. ilfarzzzarbiirsie des Herodot. 
Die Büste giebt das Bildnis des Geschichtschreibers in 
zwar breiter und flüchtiger aber charakteristischer Ausführung, 
ähnlich dem Bildnis der Doppclherme des Herodot und 
"fhukydides im Museo Nazionale zu Neapel. Nase und Kinn 
sind ergänzt. In der Antikensammlung der K. Museen zu 
Berlin. 
Marmor. Lebensgross. 
und hält in beiden Händen das Kind, das in einem Kästchen 
kramt, welches ihm ein König knieend darreicht. Die beiden 
anderen Könige stehen mit Henkelgefässcn in den Händen 
zu beiden Seiten, Joseph in der Mitte hinter einer Brüstung 
stehend, deutet auf den Stern. Im Felde oben .S. Math. II.  
Im zweiten Relief erscheint die Flucht nach Aegypten, Maria. 
mit dem Kinde auf einem Esel sitzend, der von Joseph geführt 
wird. Im Felde oben .5. Math. II.  Das dritte Reliefzeigt den 
zwölfjährigen Jesus im Tempel. Rechts naht Joseph dem Rinde, 
links stehen und sitzen die Schriftgelehrten. Auf dem Sockel 
links  .5. Mathieu. XVlIL, rechts am Stufenrand S. Marc. IX.  
Itn Museum zu Stuttgart. 
Marmor. Kleine Figuren. 
Agvjlfno dz. Duggjg 1418bixnncl114r91. T  Äümrt.  768 
Reclztswitivte Euwlrrrzr 4' um die Glaric des lzl. Bßrnlzßrdillux.     
f f e"? M      d t  Unöefaannter Muster. AnfzuzgyYlßY. Yrzlzrlz. Ofwrrfezntsrhe 
Die mit allzuviel Rücksicht auf die Form dei vei wen e en    
Marmorplatten komponierte Gruppe (vergl. die Gesaint-  Älznrt. Zwez Halzälzxfen. 
In Tafel 248 wurden bereits zwei von den 
  War!        a!)  (Ww rätselhaften polychrornierten Bildnisköpfen ge. 
y wg    1.x geben, welche wahrscheinlich einst den jetzt 
 -A     "e-   1-.  1x55,  verschwundenen grossen Fronaltai" des Münsters 
 '  y        X314"  zu Strassbiirg zierten der 1501 von Nicolaus 
H  y;  a3."         '      
1'    Jg;  n, 2;; "Mrf:  r w 4-3 igßnßg- w. von I-Iagenau ausgeführt worden ist. (Münster- 
y Is       e"       beschl- ibu 5 h d f, F- g 
    Art!   .5   ß Ahk _x_g   .1 v.  e ng von c a aeus i I7, ig. 3,.  35,) 
 f]    3„   s  5x:  u; " x61: [lnsere beiden Büsten, von welchen die eine 
 9,1,    f       1,1   einen laartigen Greisenkopf, die andere einen 
 5'" 13.1      v1.4. hßßerßn unbärrigen und mit einer Bundkaplae 
     '  "läxiäigxiväisi r bedeckten (weiblichen?) Kopf darbietet, sind 
f  i"  72x.  r t   i   vielleicht auf die Stifter des Altars bezüglich. 
r  I        Ü.      kiÄj-ßÄQPlli-'5? 31 (Vgl. S. Hautinann, Elsässisclie Kunstdenkmäler 
        1    Nrfgg.) In  Marx zu Strassburg. 
1  v"    irrt;   i-l Holz bemalt o m ho h 
           m.  '  '45 C  
 llli   ""i    ÄÄTW. 313i  
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   v1 e! 7.!  .   k       
  3         "f"     Das prachtige Holzschnitzwerk, das Chrlsms 
    j 33A           f  tot am Kreuz hängend darstellt, bleibt bei 
 l    h;   '34; .41.  Tat v äylß  r  9,: i:  3-    f" ;l      
   k;  1;"  .._;ffyy.iiäl    92g     Bermudes, Diccionario historico de los Profe- 
 e      q  sores de las bellas artes, Madrid i800 III. un- 
    "WÜÜÜÄ"? J    ,'W 7 erwnhnt, lcann daher erst nach dieser Zeit an 
seiäiedjeizige Stelle versetzt worden sein. Es 
     b  h      
Giclmffeld 2mm Partal zler Clziesa der" S. S. .-lun'rra 1' Bcrnarrlznn 071 fezugz z. 2:321: s:   SCVIllW, und 
Holz, bemalt. Lebensgross. 
ansieht in der beistehenden Vignette) Zeigt musmewmle   
Engel und Seraphköpfe. Der Künstler, bekannt durch 56m8" 
misslungenen Versuch, den Kolossalblock zu bearbeiten)  
welchem dann Michelangelo den Moseä Seilzug. nenntstsic  270 
selbst als den Meister unseres Werkes urc ie am  trz- Giuse E 1,0! z-nz- oen dei Afaesh,  4 
block des Portals unter einem lxelieffries angebrachte Inschrift;     v   I 1729 0 e" 
Opus Augustini Florentini Lapicrclae. Vom TYYTlPaäQDTC leu 1talzmzxclze lümst. [felterrtalzztrtte da: Kurfürsten Mzx Emanuel. 
des Portals der Chiesa dei Santi Andrea e Beinar 1n0_ Z Unsere Statuette stellt den Kurfürsten etwa vierziglähriv" 
Pemgia- dar und ist wahrscheinlich vor I     b 
      70 in Munchen modelli t, 
Carrarlscher Mannm" Lnterlebensglobse Figuren wo der Künstler am Hofe des Kuii-fürsten beschäftigt wezi-r. 
 Ob sie als das Modell des Reitermonuments gedient hatie, 
welches in der Revolutionszeit hei dem Bombardement Brüssels 
267 zerstört wurde, ist fraglich. Der ljntersatz unter der Plinthe 
  feyl_ X V1]. Yalzrb. Vliixzzixrlze Jfunsl. zeigt an den Ecken zwei gefesselte Sklaven in Bronze und 
Ulzägkannzey Mag  in der Mitte ein vergoldetes Medaillon mit dem Briistbild 
Srmm aurdewl 155m 76m4-  und der Namensumsehrift des Kurfürsten, unterhalb den 
Das erste Relief giebt die Anbetiäig. der fläginrligenßalläi  Künläleriigmeg 81m llfatämalintiseum zu München. 
einer Ruine toskanischen Stiles sitzt aria au i   on  .9 in 0c  
SÄIIÄßfHIQIVISCÜKIfZ
        

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