Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spanien
Person:
Israëls, Jozef
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1924014
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1924751
ZUGE. 
etwas wüst mein 
an mein Glück. 
Betragen. 
Wie alle 
und glaubte 
Musik, und 
alles zu 
ich die 
Ich traute mir 
Spanier liebte 
des 
ich 
ein 
Abends, 
zu einem 
Nlädchexl. 
wenn die Bureailsttlnden vorüber waren (rincr 
3 b b 
tüchtigen Musiklehrer, und natürlich  da war 
Sie sprach nicht viel, sass immer in ihrem 
Eckchen und horchte, aber aus ihren dunklen Augen und aus 
ihrem angenehmen NVesen glaubte ich alles zu begreifen, was 
ein junger Mann von 2 5 von einem Mädchen von 18 Jahren 
begreifen will. Ich glaube, dass sie eine der sonderbarsten 
Frauen gewesen ist, denen man begegnen kann. Sie that viel 
und nahm an allem teil, aber sie überlegte nichts; sie setzte sich 
über alle Bedenken hinweg, und so kamen wir dazu, uns durch 
den Geistlichen einer freien Gemeinde trauen zu lassen, da sie 
Protestantin 
und 
ich 
Katholik 
YVZIF. 
Die 
Eltern 
wollten 
V01] 
dieser Trauung nichts wissen, erklärten die Ehe für ungiltig 
und klagten mich beim Gericht an, weil sie minderjährig war. 
Es blieb nichts anderes übrig, als dass nach einer kurzen, 
glücklichen Zeit jeder wieder seines Weges gehen musste, 
denn ich wurde von einer sehr frommen katholischen Familie 
unterstützt, die nun nichts mehr von mir wissen wollte; und, 
durch Entbehrung gezwungen, lösten wir unsere Verbindung. 
Ich arbeitete aber fleissig und hatte Glück und Erfolg in Peters- 
burg; jedoch dauerte es verschiedene Jahre, ich weiss nicht 
mehr wie lange, bis ich imstande war, meine frühere Geliebte 
aufzusuchen, um eine wirklich gesetzliche Verbindung mit ihr 
einzugehen. Unterwegs, in einem Oertchen, einige Stunden 
von der Stadt, in der sie wohnte, entfernt, traf ich einen Ver- 
wandten 
VOll 
ihr, 
der 
mich 
noch 
21H S 
früherer 
Zeit 
wieder- 
erkannte. Sofort fragte ich nach allem, wonach ich so neu- 
gierig war, aber wie erstaunt sah ich auf, als ich vernahm, 
dass sie gesetzlich verheiratet mit einem Gymnasiallehrer war 
und dass sie sehr glücklich zusammen lebten. Ich war ent- 
täuscht und niedergeschlagen, setzte meine Reise nicht fort,
        

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