Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spanien
Person:
Israëls, Jozef
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1924014
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1926482
BARCELONA. 
191 
modernisiert 
und 
verändert 
und, 
wie 
111 21.1] 
nennt, 
schönert. 
Die 
Rambla 
ist 
der 
Mittelpunkt 
des 
Lebens , 
ES 
ist eine Strasse, die gleich einem Flusse in der 
klein und schmal anfängt und sich langsam zu. 
Vard mit Bäumen verbreitert und endlich mit 
oberen Stadt 
einem Boule- 
einem Platze 
E1111 
Hafen 
endigt. 
Die 
Bäume , 
die 
den 
Boulevard 
zieren 
sollen, 
sind 
die 
Platanen, 
berühmten 
und 
kann 
ich 
nicht unter- 
lassen, 
bemerken, 
dass, 
SO 
wie 
ich 
ihn 
jetzt 
sah, 
dies 
der 
unglücklichste Baum ist, den ich kenne. Ich fand das Wert 
Platanen immer so schön und habe mir etwas grosses darunter 
vorgestellt, und nun sah ich überall knorrige Stämme in der 
Farbe WGlSSCII Menscheniieisches und beinahe nirgends ein 
Blatt an den scheinbar abgescheuerten Zweigen. Glücklicher- 
weise ist der Platz dadurch nicht verdorben, und wenn man 
an den Hafen kommt, ist es dort herrlich; grosse Schiffe 
fahren hier ab und an, man sieht sofort, dass es eine grosse, 
Handel treibende Stadt ist, und dass man hier das Spanien 
aus früheren Tagen erkennen kann. Ein grosses Standbild 
von Columbus steht mitten auf dem Hafenplatze, und ein 
Ende weiter ist eine Allee, die Columbusallee genannt wird, 
in der man, zwischen Palmen und Orangenbäunieil spazierend, 
eine herrliche Aussicht auf die blaue "See geniesst. Man 
könnte sich wirklich an einen Ort Südamerikas versetzt denken, 
der durch die Spanier erobert ist; so bunt und kräftig ist 
hier die Natur, und die vorübergehenden Menschen in ihrer 
farbenreichen 
Kleidung 
und 
ihren 
tropischen 
Charakteren 
können 
U H S 
darin 
noch 
verstärken. 
Es war am andern 
Strassen Barcelonas 
Tage, ein Sonntagmorgen, die fröhlichen 
füllten sich mit einer Menge, die ihre 
Sonntagsfreude suchte. Ich ging aber, um das grosse Ge- 
wühl cler Rambla zu vermeiden, nach der Strasse Fernando, 
und 
und 
wie das 
ohne es 
in 
zu 
Spanien fast 
wissen stand 
jedem 
ich in 
geschieht, unwillkürlich 
einer grossexl, dunklen
        

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