Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spanien
Person:
Israëls, Jozef
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1924014
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1926144
ZIGEUN ER. 
157 
keine 
Bekanntschaft 
mit 
der 
Gesellschaft 
machen, 
die 
sie 
meistens auf ihrem Körper habenß 
x Pardon, Senorß sagte er wieder, wsie fährt nur ein Stückchen 
mitß  xAber, Kerl, das Kindle  ßAchR sagte er da 
und nahm extra seinen Hut ab, um uns etwas sanfter zu 
stimmen, 
2 die 
Kleine 
ist 
mein 
Töchterchen, 
Seiores, 
und 
sie 
bat 
mich, 
0b 
ihr 
Vater 
sie 
doch 
nicht 
einmal 
einer 
Kutsche 
fahren 
lassen 
könnte. e 
Natürlich dagegen war nichts zu sagen und wir fuhren 
fröhlich weiter den breiten Weg entlang durch Granada bis 
zum Darro, dem Fluss, der durch Granada fiiesst. An seinem 
Ufer, welches voll Felsen und Steinklumpen ist, sind Häuser 
gebaut und Strassen mit gewaltigen Pflastersteinen belegt, un- 
bequem für einen älteren Fussgänger und selbst erstaunlich 
für eine spanische Stadt. 
Dieser Teil der Stadt, der das Albaycin heisst, ist ein be- 
merkenswerter Beweis, wie man einen scheinbar unbrauch- 
baren 
Grund 
bewohnbar 
machen 
kann. 
der 
Mitte, 
tief 
unter dem Fussweg, liegt der Fluss, der die beiden steilen 
Berge trennt; eine schmale Brücke dient jetzt zur Verbindung 
der beiden sich gegenüberliegenden Stadtteile; die unordent- 
lichen Wohnungen und der ungleiche Boden wirken so gut 
zusammen, dass alles einer Masse von bewohnten Felsklumpen 
gleicht. Hier und da kommt ein weisser Punkt hinein durch 
Hemden, die draussen zum Trocknen hängen, und einige bunte 
Flecke sind Kleidungsstücke, die aus den Fenstern hängen. 
Dieser Teil des Albaycin schliesst sich an das Gebirge an, 
und hier wohnen die Aermsten der Kolonie. Nichts ist primi- 
tiver als diese Wohnungen. An dem Fusse einer vorstehenden 
Höhe ist der Stein fortgehackt, gross und tief genug für die 
Wohnung einer Familie, Thüren und Fenster sind nicht nötig; 
wenn es regnet, wird ein Tuch vorgehängt; Hier hielten wir 
vor Bartoläs Wohnung an. Die Sonne schien in die Grotte,
        

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