Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spanien
Person:
Israëls, Jozef
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1924014
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1925501
SEVILLA. 
Wasser 
herein. 
 Das 
Hotelier 
von seinen Kleidern schüttelnd, kam unser 
wNo es nada, no es nada, senoresß rief 
er uns zu und zeigte nach dem beregneten Fenster; die 
Wolken hatten sich ganz aufgelöst, und wahrlich, in der Zeit 
einer halben Stunde war sie wieder da, sie, die herrliche, 
die gewaltige, die Herrscherin Spaniens  die glänzende Sonne. 
Auf den rosa und hellgrün gefärbten Guadalqtiivir schien 
sie diesen Nachmittag so prächtig und schuf dunkelblaue 
Schatten zwischen den Hügeln und Felsen, welche den 
strömenden Fluss ilmgabeil. Ueber ihn ist eine breite Brücke 
gebaut, 
die 
die 
Stadt 
Sevilla 
mit 
ihren 
Vororten 
verbindet. 
Auf dieser Brücke lagen wir wie wahre Lazaroni und liessen 
uns von der Sonne braten; denn sie bietet dem Spaziergänger 
geräumige Marmorbänke, auf denen man sich ausstrecken 
kann, ohne von jemandem gehindert zu werden. 
Wie herrlich ist doch der Süden! Die- Luft atmete Wärme 
und Frische, das XVasser Wogte langsam rauschend in dem 
tiefen Bett, Schwalben Hegen in Kreisen um unser Haupt 
und nisteten in dem Cypressenbusch, der in einiger Ent- 
fernung' 
am 
Ufer 
grünte. 
Auf 
dem 
Rücken 
hegend 
starrte ich den rosigen Wolken 
die sich dann und wann in der 
in dem bläulichen Azur nach, 
Luft auflösten oder sich mit 
schmalen 
Goldrändern 
zierten, 
treibend, 
treibend, 
treibend, 
weit 
aus 
meinen 
Blicken 
dass 
man 
nicht 
immer 
hegen 
kann, 
wachend 
träumen 
bis 
ins 
Llnendliche
        

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