Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Venezia
Person:
Perl, Henry Engel, Emil M. Tito, Ettore
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1919025
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1921551
Affen) ein und befinden uns, sobald auch diese passirt ist, auf einem von prunk- 
haften Baiuten, die Kirche San Sailvatore und die dazu gehörige Scuola, schier 
ereirückten Plätzchen. dessen Äbtaleindruck, da sich obendrein noch ein (lafe mit 
seinen weit herausgerückten Stühlen und Tischen des knapp zugemessenen Raumes 
bemiichtigt hat, Lingefahr der eines aingenehm möblirten, wenn auch etwas über- 
füllten XVohngemaiches ist. 
Reges Leben fluthet dem Ponte del Lovo zu, die Ecke nimmt das Schau- 
spielhaus, "Teatro Goldonit" benannt, ein, das sich übrigens in Nichts von einem 
gewöhnlichen Zinshzitis Linterscheidet. ÄlldOYl beginnt die (alle del Filbbft). Es ist 
dies eine lange schmale Gesehäiftsgasse, voll zitiffallenel hoher Häluser, welche auch 
zur Sommerszeit däimmerige Beleuchtung und Schatten darin erhalten. Die Calle 
del Fabbro wird auch meist nur von Gewerbetreibenden bewohnt und zieht sich in 
gerader Linie, fast bis zur Rückseite der Proctlrzttie Vecehie hin. Einige der stärkst- 
   arbeitenden "Friggipesce" (Fischbälcker) 
' 1. 1,1l, T"       j; " haben ihre originellen Geschäfte in jener 
  r   Gasse, und ist es ganz lehrreich, die 
'  i,"    v. Mannigfaltigkeit der Fische und des 
     'i,   S. sonstigen Seegethieres zusehen, so da 
i,       brennheiss aus der Pfanne zischenden 
 l      f ' Oeles gezogen, von fünf Centesimi auf- 
      i ji    uiirts, den Kunden mit oder ohne Polenta 
i;       g  in Papier gewickelt verabreicht und zum 
        Mr",   i grösseren Theil auch, Lingeztchtet der engen 
      i   ' PäSSHgG, gleich an Ort und Stelle, vor der 
        U Vergitterten, mit Rosmarin ausgeschmück- 
j       ten, glaslosenFensteröifiiting verzehrt wer- 
 .35"     den. An heissen Tagen treibt Einem der 
i  f?       v: Geruch dieses schon oftmals zur Siedhitze 
2.,    er   i  gebrachten Oeles, allerdings im Sturm- 
       j j?" schritt aus der Nahe jener Ausspeistlngen. 
 „ x_    iiilrxiiitl; e", Um auf San Lucca zu gelangen, 
    MR  i?!   hat man übrigens so weit gar nicht zu 
I}                 
    gehen, sondein lenkt schon fiuhei ieehts 
t    5'  in die (jalle San Lucca  eine gleichfalls 
.1      i-i enge ilberatis geschäiftsreiche Gasse  ein 
     j und befindet sich auf der gleichnamigen 
     i. ä Piazza. Dieses angenehme Plätzchen hat 
     i};    ausser einigen tingemein schmalen Calette, 
  e  i, i, j   ' die wieder elurchein sehr apartes Vvtinkel- 
 4'    s; E43", ' Werk auf die Riva del (iarbon hinaus- 
  v;    4 führen, eine Apotheke und einen Zucker- 
 j   jii     bilckerladen, die sich beide durch Alter 
    E?)   und in Folge dessen auch in geutissem 
V_     - Sinne durch historische Erinnertmgen aus- 
   wie  zeichnen. Bei dem Urgrossvziter jenes 
   ii  Kuchenbäickers kehrten schon die Lustris- 
              
 4M      simi gerne ein, um sich an Pocaec1e (eine 
bi "allg" W534 t"   Art Napfktichen), an Pane eliSpagnaJBeticoli 
1gggsjygjygclqyxiljgjuGKEITEN BEI REGEN_ Lmdanderen CClItVOHCZlIIHlSChGH LGCRCYClCH
        

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