Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Überreste der Aegyptischen Baukunst
Person:
Grohmann, Johann Gottfried Frosch, Carl Hüllmann, Gottlieb Wilhelm Sprinck, Christian Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1918583
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1918756
I. B Z a t t. 
Enthält drei Obelisken, mit Hieroglyphen bemahlt. Die alten Aegyptier stellten 
sie vor ihren Tempeln auf, und S e s o s tris, der ihrer zwei vor dem grofsen Tempel 
des Vulkan zu Theben errichtete, soll der erste gewesen sein, der Werke dieser Ar: 
ausführen liefs. 
Fünf Kapitäle, nebst einem Theile der Säulenschäfte. 
Die Aegyptische Baukunst ist unter allen an Kapitälen die reichste , und diefs 
in so hohem Grade, dal's jeder Baumeister bei einem Gebäude für seine Säulen ein 
neues Kapital zu erfinden schien.   
III. 
Zwei Prachtsäulen, die. beide wie in 
nicht ganz bedeckt, zu stecken scheinen. 
einer Art 
VOR 
Futeralen , 
dzvas 
sie 
jedoch 
Eine Säule, deren oberer Theil, Welcher das Kapitäl bildet, mit gerade em- 
por stehenden und überwogenden Straufsfedern verziert ist; der ganze Schaft ist wie 
mit Schuppen überzogen. 
Darneben liegen Bruchstücke von zwei verschiedenen Säulen. 
Ein Portal oder Stadtthor mit einer Sphinxallee. 
In Theben waren mehrere Thorß auf diese Weise 
verziert. 
Zwei in Felsen gehauene Kapellen, 
mit Säulen von eigener Art verziert. 
VII. 
Ein grofser Sah], der auf vier und zwanzig starken Säulen ruht. 
Die gänzliche [Tnbekanntschaft mit der Kunst zu wölben setzte die Aegyptier 
in die Nothwendigkeit, ihre Zuflucht zu einer Menge von Säulen zu nehmen, welche 
stark genug waren, die Last von Steinen zu tragen, die auf ihnen ruhte.
        

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