Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Trachten
Person:
Hottenroth, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1903869
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1904745
Die 
Italiener. 
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 i;-  egx i,  0m und römisches Wesen übten in Italien eine stärkere Nach- 
l-Äß.   " Ä Wirkung, als in irgend einem anderen Teile des Abendlandes. 
R 5.; g  Die Vollkraft der fremden Eroberer, der Germanen, Araber 
 .331, ä. q  und Normannen, wurde gebändigt von den klassischen Ueber- 
 ' 5  a? lieferungen der griechisch-römischen Welt. Die Tracht der 
  ä Bewohner Italiens war ebenso verschieden, als die Herren, 
 F323 4-. g, Welche über das Land herrschten. Es würde schwer sein, 
   M die kostümlichen Umwandlungen klar zu stellen, wenn wir 
  nicht in Kürze auf die alte römische Tracht zurückkommen 
(LT: ü für wollten. Die Toga (24. 2), ein ovales Zeugstück, das in seiner 
t  i, S3 Länge die dreifache, in seiner Breite die doppelte Mannes- 
W113i  länge mass, ward der Länge nach nahezu auf die halbe Breite 
ä rtg?  zusammengelegt, unter der rechten Achsel hindurchgenommen, 
'  mit dem hinteren Teile über die linke Schulter nach vorn, 
 "jf- x  mit dem vorderen Teile nach hinten geworfen und schliesslich mit dem vorn herab 
 fallenden Zipfel auf der Brust heraufgezogen zu einem überfallenden Bausche, . 
"iyä   welcher als Tasche diente. Als leichteren Umwurf gebrauchte man das Pallium 
i" (24.   dieses wurde in derselben Weise. oder auch statt unter der rechten 
 ß Schulter uber dieselbe umgeschlungen, ohne Jedoch auf das Doppelte zusammen- 
 gelegt zu Uwerden. Als Untergewand war die Tunika üblich (24. i), ein hemd- 
Y. i arügcs Kleld, dCSScn Aermel, lang. oder kurz, eng oder weit, entweder besonders 
 eingelsietzt Zder Izalus der uberschussigen Breite des Vorder- und Rückenstückes her- 
  Zie wligrgaengin  auszeiclänenrliger Uichniuckhwaren Purpu-rstreifen üblich, 
 Länge nach über Brusfund lgqübkelhrliefeodelflzv: Dm ctllllzlelnser Streif, Weh-her der 
Schutzkleid diente die Chlamys ein Mantel von rechtecki e! Para e e "trelfer-L Alslelchteres 
' ger Form, Welcher uber die linke Schulter 
gehangen und auf der rechten verhaftelt wurde. Aehnlich in Zuschnitt und Anlage Waren die Trabea. 
      
diente vor Allem die Päntila (24. 4) der ringsum eschlBsseel larlrxiyshfxl-S Schutz- und Relslakleid 
Wollstoffe Die Pänula war häufi , 't  K g m. goc enforinlge Umhang aus dwkem 
  g mi einer apuze versehen, sonst schutzte man den Kopf auch 
wohl durch einen gespitzten Hut, den Pileus. Eine eigentliche Beinbekleidung kam erst spät in Auf- 
nahme ivahrend der Kriege mit den Galliern und Parthern. Anfangs waren die Hosen ziemlich eng, 
nur bis in die halben Waden reichend (25. i_s. I0- I5. 11) und unten offen; in der späteren Kaiser-
        

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