Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Trachten
Person:
Hottenroth, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1903869
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1904586
      
 Die Franzosen. 
   
   
M3: wenn;  
 teimverkzeuge und Knochen sind wie überall so auch in Frankreich 
  die ältesten Urkunden des menschlichen Daseins. In den gebirgigen 
 Teilen des Landes, namentlich in der Dordogne, findet man jene Ueber- 
  reste nur in Höhlen, welche der Sonne zugewendet sind, aber niemals 
 in solchen, welche nach Norden hin sich öffnen. Die Urbewohner des 
"I   Landes lebten zu derselben Zeit, als der behaarte Elefant sich in den 
 gioig Wäldern verbarg und auf den Grasflächen der Auerochs und das Rennticr 
 weideten; dies wird nicht nur durch die Knochen selbst bezeugt, sondern 
 j auch durch die Tierbilder, welche von den Menschen jener Periode mit 
  Kieselsteinschneiclen auf denselben eingeritzt worden sind. Die Charakte- 
äää,  risierung ist so sicher, dass man die dargestellten "Tiere sofort erkennt; 
gjhgggu' man sollte glauben, der künstlerische Sinn habe dem Menschen damals 
Wi S1  ebenso instinktmässig innegewohnt wie der Trieb zum Essen, Trinken 
Ä H1 und Fortpilanzen. Die Tiere sind immer in Bewegung und im Profile 
W gezeichnet; sie gehen oder laufen, fliegen oder schwimmen fast ohne 
i) Ausnahme von rechts nach links. Diese angeborene Begabung scheint in 
 demselben Grade abgenommen zu haben, als die angelernte Kultur zu- 
keine S ur mgh glenommen hat; denn aus der Folgezeit einer. entwickelteren Kultur ist 
müssen llum  voi solc Ien Darstellungen der l-Watur Izu finden. DICSC, skulptierten Ixnochen 
löchert ügden Sc hmuclledgedient haben, denn sie sind mit Lochern und Ringen versehene durch- 
Fischen. Auf Zäu Fäuß liäe.Kopfstucke von kleinen Ixnochen, SOWIC. Muscheln und Wirbelbeine von 
zeuge bestandin 3 611611" otel wird zum. bemalen des KorpersIgedient haben. NVaffen und Werk- 
Zugespitzten Knochamas aus den schneidigen Splittern von Kieseln und Feuersteinen, SOWVIC. aus 
angetroffen sondernen   Reste von Haustieren werden nicht in den l-Iohlen 
War, wie heutzutage erst in den viel spateren Pfahlbauten, wo die Fauna wesentlich die namliche 
genterenDllfasiirstjilitän Gruppen der Urbevölkerung verschwanden vor einer stärkeren und intelli- 
Boden Frankreichs VC i, wle man glaubt, von den Iclochlanden Asiens herabsteigend. SlChvübCf den 
in den Höhlen aufluiilcfätete, vzr den Kelten. Die Snuren der altesten Kelten sind nicht lmehr 
reichen, in den Dolmen.  rund  äinglgirableriti), die igelleicht hin cäie Zeit. des SCSOStIFIS äiinauf- 
umgebene Grabhü l d  es se ruer a ene im von me r o er weniger kolossa en teinen 
gß , Cren Hohlung gewohnlich mit Steinplatten geschlossen ist. Die Dolmen
        

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