Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Trachten
Person:
Hottenroth, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1903869
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1904346
wurden Lederpanzer mit reihenweis übereinandergelegten Ringen und Panzer aus ineinander gehängten 
Ringen hergestellt (4. 12. 15). Die Schilde der Angelsachsen waren stark gewölbt, kreisrund oder ellip- 
tisch (4. 10-12), später nach unten hin zugespitzt nach Art unserer papiernen Drachen, mit einem 
eisernen Buckel und einer vergoldeten, roten oder blauen Randeinfassung verstärkt, im Grunde 
fast immer weiss gemalt. Das Angelsachsensehwert glich der Spatha (b. so), war aber nicht ganz so lang 
und hatte am Gefässe nicht selten einen dreiteiligen oder kleeblattartigen Knopf(2. 54.. 3. 5); der Sax, 
die berühmte Sachsenwaffe, das einschneidige lange Messer (2. 59), wird auffallender Weise nur selten 
in angelsächsischen Gräbern angetroffen, häufiger dagegen das Angon, jener Wurfspiess mit wider- 
liakiger Klinge (4. i2. 14) auf dünnem langem Eisenschafte, ferner eine schwere Wurflanze mit schmaler, 
gestreckter Klinge ohne Widerhaken, wie sie bei uns nur in den Schleswigschen Meeren gefunden 
wird (2. 74). Fig. 1. Stierhom gc- 
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von Bayeux sind die Sachsen mit einem Hiegenden Drachen dargestellt, welcher an einem Lanzen- 
schafte befestigt ist. Wie es scheint, war dieser Drache aus bunter Wolle gewirkt, so dass er sich durch 
den einströmenden Wind autblähen und bewegen liess. Den Drachen führten auch die Donauvölker und 
Langobarden; er war der symbolische Gegner des römischen Adlers. Unter den Feldzeichen gab 
es einen mit „Tuf" oder "Cumbal" bezeichneten Busch aus langen schwarzen und weissen Federn, 
WClChCr Qufueinen Speer gepflanzt war, vermutlich ein altes Emblem der gefiederten Walküren. 
Beäflgllclh der Hausiund Peldgeräte sowie der Transportmittel (5.23. 25. 3a. a5. 
211'114ilggäsääägistghlg?) lCllbdle Abbildungen sprechen lassen. Wichtigen Aufschluss über 
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