Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Lützow, Carl Friedrich Arnold Universal Exhibition <1873, Wien>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1897234
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1902008
PLAsTIK 
UND 
MALEREl. 
l 
der herrfehenden ganz abweichenc1e ist, und der in feinen durchsichtigen XValds 
partien auf die liebeVo1le, feine Behandlung des Einzelnen, der Rinde jedes 
Stammes, der Gräfer des V0rdergrundes ausgeht, ohne die harmonische Ges 
fammtwirkung dabei zu trüben. Endlich bewährt lich E. W. Cooke auch diess 
mal wieder als ausgezeichneter Seemaler. 
Ein befonderer Raum ward von den englifehen Aquarellen gefüllt. Die 
Engländer bewährten auf,s Neue ihre anerkannte MeiPcerfchaft in diefer Technik. 
Aber trotz guter Arbeiten von Read, Bat rett und Anderen waren es diesmal nicht 
fowohl Landfchaften und architektonifche Anf1chten, welche den gröfsten Eins 
druck machten, als vielmehr eine Reihe hifiorifcher Scenen von Sir Jol1n Gil  
bert: Ludwig XIV. mit feinen MiniPcern in den Gemächern der Frau von Mains 
tenon Staatsrath haltend; eine Scene nach der Schlacht von Naf.eby; der Eins 
Zug der Jeanne d7Arc in Orleans. Hier ist echtes gefchicht1iches Leben und 
grofsartige Charakteristik, verbunden mit einer ganz erPcaunlichen Kraft des Tons, 
wobei freilich zu beachten iPc, dafs Gilbert. im Aquarell, ohne eigentliche Riicks 
ficht auf das befondere XxVefen diefer Technik, geradezu auf die Wirkungen der 
0elmalerei ausgeht. 
Die englifche Scu1ptur fpielte keine hervorragende Rolle. We ftmacottls 
Eva wie feine Andromeda find nicht ohne Reiz der Bewegung, nähern f1ch aber 
dem Theatralifchen. Ma r fhall7s Blute ,,UndineH fpielt bei vieler Ann1uth doch 
in das G1atte und Stjfse. Um ihrer Lebendigkeit und Frifche willen verdienen 
die kleinen Tl1iergruppcn von  E. Boeh m Beachtung. 
l 
El 
x2s4smz 
PPEJZZ7JzcZ2zJz. 
  is 
H   
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.