Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Lützow, Carl Friedrich Arnold Universal Exhibition <1873, Wien>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1897234
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1901926
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PLAsTIK 
UND 
MALEREl. 
Anzahl von Gemälden auserlesen worden, die f0 ziemlich die Höhe deffcn repräs 
fentirten, was die angefel1enPren Maler zu leisten im Stande lind. Der Eindruck 
des englifchen Saales war daher ein ganz besonderer, man glaubte lich in den 
Raum eines englifchen PriVatfammlers von feinem Gefc:l1mack verfetzt. 
Taufc11irte 
Schale von Ybarzabal in Eibar. 
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Als ich die englifche Malerei zuerst in England selbst kennen lernte, konnte 
ich mich anfangs nicht recht mit ihr befreunden, bis ich einmal die grosse 
Kunsiausskellung in der R0yal Academy und die Bilderfäle im South Kenf1ngton 
Museum des Abends besuchte, wo f1ch stets ein bef0nders elegantes Publicum 
dort wie in Gefellfchaftsräumen versammelt. Ich merkte sofort, dass die Leute 
nicht Unrecht hatten und dafs die Bilder f1ch in der That bei diefer Beleuchtung 
am besten ausnahmen. Die englifche Malerei ist eine Malerei für Gaslicl1t. Die 
Bestimmung der neueren englifchen Gemälde liefert dafür eine genügende Er. 
klärung. sie werden eigentlich nur für den Drawing ro0m des Privathaufes ges 
fchasfen. Da liegt es in der Natur der Sache, dass man sie Abends, bei ls:iinfis 
licher Beleuchtung, v0rzugsweife sieht und geniesst, und es fcheint, als ob lich 
die Maler, vielleicht grösstentheils unbewufst, darauf einrichten. Bei künstlicher 
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