Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Lützow, Carl Friedrich Arnold Universal Exhibition <1873, Wien>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1897234
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1900618
DIE . KATALOGE. 
ll. Die kataloge. H; J:  W ,1r  
Eine ganz ausclriickliche Rüge verdient Alles, was   H W.  
an Kunfkkatal0gen für die VVeltausPcellung 0fHciell erfchies   il  
nen ist, mit einziger Ausnahme des franz6f1fchen und des H: d.xs.1  
bef0nderen belgifchen Kunftkatal0ge8. selbft Deutfchs ils Edle  E  
lands off1cieller Katal0g, der diesmal wohl der beste   
unter allen specia1katal0gen der Nationen zu fein f1ch    
rühmen durfte, wurde fof0rt unbrauchbar, fo wie er f1ch      
dem Kunftbereiche näherte; während er in allen übrigen     
Gruppen Nachweife über die Ausfteller und die n0ths lji  fis 
wendigen Erläuterungen der ausgeftellten Objecte giebt, il    
wird er bei der Kunst von einer Diirftigkeit, dafs kaum   ,E  
auf die Richtigkeit der Angaben, namentlich auf die  
richtige schreibart der Namen mit Sicherheit gezählt pl J  
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Die Ital1aner hatten diesmal nicht wie I867 die   Hi;  
Tactlof1glceit, einen Katalog mit kritif1renclen Bemerkuns il E; ,WM7.s,L  
gen zu verkaufen; abgefehen von der 11nerh6rten Uns W.   
ordnung einer unalphabetifchen Aufzählung, bei der   
nicht einmal die Arbeiten der Meifier bei einander ftehen,   N  
und die mit der Numerirung des 0ff1ciellen Kataloges  ,.s llll  
nicht stimmt, war derfelbe aber auch f0 dürftig, dafs er  J  
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Ran d0mament 
eines T11ürvorhang5 
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lediglich auf der Stufe des allgemeinen Kata1oges stehen blieb; und diefers das mufs 
fchliefslich herv0rgehoben werden  war an Aermlichlceit und Unbrauchbarlceit ein 
non plus ultra. Dass er nur die allerunumgänglichften Angaben enthielt, versieht 
f1ch zunächfk von felber; dann aber war er fo eng und unüberf1Fhtlich gedruckt, dafs 
er für den Gebrauch bei einem Studium der AusPcellung gar nicht zureichte. 
schlimmer aber als diefe praktische Unbrauchbarlceit war der fo zu lagen Geist, 
welcher lich in der Bearbeitung diefes Druckwerkes, von deffen erfier AuHage aus 
Mitleid vollständig gefchwiegen werden mufSs auch noch in feiner zweiten ,,vers 
mehrten und verbeffertenU Auflage darPcellte. 
Es möge dem Berichterfiatter über die Exp0sition des Amateurs vorbehalten 
fein, über die wiffenfchaft1iche Unzugänglichkeit diefer Abtheilung des KunSts 
katal0ges lich zu verbreiten: hier fei nur auf einige Kleinigkeiten hingewiefen, 
die mehr allgemeiner Natur lind und die Einheitlichkeit der Redaction des Ganzen 
verbürgen. So lefen wir auf S. 20 als erste Ueberfchrift unter Schweden: ,,bJ 
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