Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Lützow, Carl Friedrich Arnold Universal Exhibition <1873, Wien>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1897234
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1900072
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glänzt ein breiter, metallencr Gürtel, in welchem einipaar mächtige Glasstücke 
statt der Edelsteine prangen. Drüben in Galizien war die Brautlcrone ein aufges 
thürmteS, luftiges Flechtwerk aus grünen Blättern und Zweigen, hier ist sie ein 
prunkvolles Gebäude aus rotl1er Seide, aus Perlen, Blumen und Pfauenfedern, 
die sich stolz emporbäumen; aus den Perlfchnüren und Korallen, die wir in Gas 
1izien am Halse der Frauen gesehen, sind hier schwere Gel1änge von Silbers und 
Goldmünzen, von metallenen Kreuzen und vie1farbigen Amulets geworden, und 
neben den bescheidenen Häubchen und Mützen sehen wir manchen zarten Schleier, 
auf welchem seidene Blümchen in bunter Stickerei schimmern, oder weiche Schar. 
pen von.gleicher Arbeit, ein reizendes Geschenk, welches die Braut dem künfs 
tigen Gatten am Hochzeitstage reicht. 
Einzelne der Arbeiten Zeugen von orientalifchemJUrfprunge, so die Seidens 
sticlcereien, in Dess1n und Technik, und in dem Metallglanze, der in einzelnen Li. 
nien durch das ganze Gewebe geht, und die Teppiche mit ihrer einfach schönen 
Zeichnung und der,glücklichen Farbenwahl. Diese Teppiche find von der Bauerns 
hütte nach dem Herrenhause gewandert, wo jüdifche Weber mit Gebülsen und 
Handwerkszeug f1ch, nach.Lanclesf1tte, Oft für Wochen njedek13ffCAs Um so ein 
dichtes, wo1lenes Prachtfitjck unter den Augen der Hausfrau anzufertigen. Im 
Dorfe webt f1ch die Bäuerin selbst die schwere Decke, mit der sie ihre Stube
        

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