Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Lützow, Carl Friedrich Arnold Universal Exhibition <1873, Wien>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1897234
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1899595
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Entwurf von J. 
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der Arbeit in dem feinfül11enden Geschmacks: lag, der das von der Natur fo 
reich gebotene Material in tadellofer Weise zu wählen und zufammenzufügen 
versieht.  VVeniger glücklich erfunden präfentirten fich unter den Blumens 
Zweigen, dem blitzenden Käfervolk, den blauen glänzenden Faltern, die nebst 
den Fächern den Schrank füllten, einige tr0pifche Landschaften, Palmen, Büsche 
und dergleichen, aus Federn gemacht, eine kleinliche Verirrung des Geschmackes, 
welche zum Glücke nur in wenigen verfchwindenden Producten vorhanden war. 
Abfeits von diefer Ausstellung war eine andere Specialität der Frauenarbeit 
zu Enden, eine Spitzenarbeit, welche Ruffino d7Almeida aus Baja eingefandt. 
Es waren das Tafchentücher aus Batist, in welche durch das Ausziehen der 
Stofffäden und durch das Vernähen derselben, breite, durchf1chtige B0rdüren ges 
fügt waren. Diefe Arbeit, welche in Brasilien von den Damen.und den Neges 
rinnen in ausser0rdentlich kuns1:fertiger Weise geübt wird, ist in allen Hausindus 
sIriearbeiten der europäifchen Frauen, in den Leinengewänclern der 0rientalinnen, 
überall wo mühsame Technik geübt wird, als Randverzierung Zu finden. Nur 
anderes Material wird in allen anderen Ländern zu dem durchsichtigen Saume 
verwendet, und in so zarter, fragiler Art hatte ihn, aufser Braf1lien, nur noch ein 
Land, nämlich Indien, gebracht. Es ist zu beklagen, dass bei der grofsen Mühe, 
mit welcher solche Arbeit gefchaffen wird, die Zeichnung der Bordüren hier fast
        

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