Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Lützow, Carl Friedrich Arnold Universal Exhibition <1873, Wien>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1897234
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1899050
 
DIE 
LÄNDER 
UND 
IHRE 
KUNSTARBElTEN. 
 
immer noch den ersten Rang. Die M0saiks 
arbeiten in Stein kommen Italien fast allein 
zu, insbesondere die.schwierigere Art in 
Pietra dura, welche man auch die slorentis 
nische nennt und die ihre Bilder, meist Stills 
leben, Früchte, Blumen, Instrumente aus 
den Steinstücken nach den Cont0uren der 
Zeichnung ausschneidet und in die schwarze 
Marmortafel einsetzt. Ihre Hauptverwendung 
hat sie bei Tischplatten, in kleinerer Art 
auch bei dem Schmuck. Ihr gegenüber 
steht die s. g. römische Mosaik, welche das 
Bild, das reichere.Gegenstände hat, Figuren, 
Landschaften, Architekturen, aus sehr kleis 
11en regelmässigen Steinchen oder vielmehr 
gefärbten .Glasstückchen zusammengesetzt 
und in einer Kittmasse befestigt. Für diese 
Art hat bekanntlich die päpsi1iche Fabrik 
die Führung, aber, wie die Ausstellung lehrte, 
Und es zahlreiche Privatmosaicisten, welche 
für den Schmuck arbeiten. Auch die Holzs 
mosaik und Marqueterie wird in Italien 
geübt, keineswegs aber mit der Schönheit 
und Sorgfalt wie z. B. im fünfzehnten Jahrs 
hundert. 
Geht die neue Goldschmiedekunsi Italiens 
auf antike Vorbilder zurück, neben welchen 
die Muster der Renaissance noch eine geringe 
Bedeutung haben, so sind es für die erneucrte 
Kunst in Bronzen und Eisen grade die Arbeis 
ten dieser Epoche, welche nachgebildet wers 
den. Italien gehört zu den wenigen Staaten, 
die heute das geschmiedete Eisen als Kunsts 
arbeit wieder aufgenommen haben. Franci 
in Siena führt uns nicht bloss die Copien 
der alten Leuchterträger und Fackelhalter 
von Florenz und andern Städten vor Augen, 
sondern auch mit Ranken, Laub und Früchs 
ten reichgeschmückte Gitter. Die Imitation 
der alten Bronzes und Mes1ingarbeiten 
scheint ihren Hauptsitz in Venedig ausges 
schlagen zu haben; eine Reihe grösserer 
und kleinerer Giessstätten nehmen daran Theil. 
Auf der Ausstellung erschien Michieli, 
zum Theil schon mit Arbeiten von faH 
 
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Wern1ger0der Faktorci in Ilfenburg. 
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