Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Lützow, Carl Friedrich Arnold Universal Exhibition <1873, Wien>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1897234
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1898611
II  
i. 
sT1s 
Weile. Damals war es, dafs die reichen, prachtvollen, überaus bevölkerten aras 
bifchen Städte, wenn nicht entPcanden, doch erbluhten, Damascus, Cairo, Palermo, 
Cord0va, Granada und viele andere; damals erhoben f1ch zahll0fe PaläPce, grofss 
artige Villen, mit Gold gefchmückt und mit glänzenden buntfarbigen Fliefen bes 
deckt, inmitten von Palmens und 0rangenhainen oder hinter dnnkelfchattiqen 
KaPcanien, in Gärten von eigenthLjmlicher Anlage und Schönheit, und wo nackter 
Fels oder dürre Fläche war und es heute wieder ifi, da fprangen Brunnen 
empor, 
fanften 
da raufchten 
Bächen. 
Gewäffer 
Cascaden 
herab 
oder 
Hoffen 
Canä1en, gleich 
Das war damals. Seitdem ifi es fehr viel anders geworden. schon die 
Herrschaft der afrikanifchen Mauren in Spanien war diefer Cultur nicht gijnPcig, 
wenn auch unter ihnen noch das Reich Granada erblühte und eine Alhambkg 
erstand. Die Mauren fcheinen dazu beigetragen zu haben  und die f1mpe1n 
rothen Mauern der A1hambra find Zeugnifs dafür  in der 0rientalifchen Kunst 
den Innenchara1cter, die Entfagung in Bezug auf das Aeufsere ausZubilden. 
Drüben auf der anderen Seite; in der Levante, im eigentlichen Orient, da erfiarb 
und erfkarrte die Kunst, als die 0sn1anen in der Herrschaft die Araber ablofien. 
Die Türken find eine ind0lente, unfruchtbare Nation aufsiem Gebiete der Kunfi und 

        

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