Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Kunst des Mittelalters, der Renaissance und der Neuzeit: Renaissance und Neuzeit
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1892262
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1893285
Zweiundzwanzigstes Buch. 
Inschrift von Anaeni 1226 dann andere Werke, auf denen derselbe ver- 
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schieden lautet Villa Mattei Anfan des 18. Jahrhunderts: cum lio suo Cos- 
,  
mato; Subiaco, 1235: Illagistcr (Josmcztzts). Lucas und Jakob arbeiteten zwischen 
1228 und 1240 in Anagni und Subiaco, ein Cosmatias 1277 in der Capella 
Saiicta Sanctorum in liom. Iohrrznies filius (Josmati schuf 1296  in S. Maria 
sopra Miiierva das Grabmal des als liturgischer Schriftsteller berühmten 
Bischofs Wilhelm Durandus, Bischofs von Mende, wo wir neben einem An- 
flug antiken Formsinnes bereits ßiotteske Einflüsse wahrnehmen. Von Eben- 
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demselben rührt das Grab des 
    . Bischofs Gonsalvo Itodriguez, 
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  Ixunst in Rom und deren Auf- 
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  3: w;  , Geburt und der Tod der Jung- 
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     J,   lllg-ijfi T"; die Menschwerdung, die An- 
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 ä-     p einen starken Rest alter Tradi- 
  551 fliiäli_f,i' tioiien bewahren: die Lebens- 
. : "iuizfßß-t  bald!    
  "   Wahrheit, welche aus ihnen 
Fig. 5. Vom Portal der Basilika zu Givitä Oastellana. Spricht,  tfgfflighg Angfdnung 
der Gruppen, die man nament- 
lich in der Geburt Mariae bewundert, ja eine gewisse dramatische Bewegung 
in der Handlung der Frauen wie in dem Tod der Jungfrau scheiden dies 
Werk ebenso von der byzantinischen Manier wie von der Roheit und Un- 
behülflichkeit der bisherigen einheimischen Ueberlieferung. Man empfindet 
den Anhauch einer neuen Bewegung, welche das künstlerische Leben der 
Halbinsel ergriffen hat. Die Angabe Vasaiis, dass diese Bilder in der Tri- 
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buna Pietro Cavallini gehören, ist mit Misstrauen behandelt worden, und 
sie konnte in der That sich nicht dadurch empfehlen, dass derselbe Schrift- 
steller jene Mosaiken um 1364 entstehen liess. De Rossi, welchem wir die 
erste befriedigende Veröffentlichung derselben verdanken, hat nunmehr klar- 
gestellt dass Cavallini der Urheber der Bilder ist zugleich aber auch dass 
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dieselben dem Ausgang des 13. Jahrhunderts angehören und auf Bestellung 
Stefaneschiis um 1290 entstanden sind. Sie fallen also in die Zeit, wo Giotto 
in Rom weilte und sich ähnlichen Aufgaben widmete. Wenn Vasari Cavallini
        

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