Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1886315
Katakoml 
An der Via Aurelia sollen Grabanlagen zwischen Villa Pamfili und 
S. Pancrazio eine Anzahl Fresken aufweisen  Angaben, welche noch nicht 
hinreichend controllirt sind. 
An der Via Cornelia lag die Papstgruft unter dem Vatican. Hier 
sind seiner Zeit Terracottasärge, welche seit Oonstantin nicht mehr im Gebrauch 
Waren, Weiter der mit der Sammlung Campana ins Louvre gewandelte Sarko- 
Pllag der Livia Primitiva gefunden worden, In der Taufkapelle hatte Dainasus 
eines seiner bekanntesten Epigramme (Oingebat latices u. s. w.) angebracht. 
Im übrigen wissen wir nur weniges über diese frühzeitig zerstörten, mit Un- 
recht von der modernen Kritik in das Gebiet der Eriindung vcrwiesenen Grüfte. 
Das Coemeterium s. Valentini und s. Iulii Papae, eine halbe Miglie 
vor Porta del Popolo, nach Ponte Molle zu, ist durch seine neuerdings wieder 
durch Marucchi untersuchte Kreuzigungsdarstellung interessant. 
Wandgemälde aus S. 
An der Via Salaria Vetus constatirte bereits Marchi das Coemeterium 
ad Clivum Cucumeris, WO er eine Katakombenkapelle mit Vestibulum 
und Apsis aufwies. Das Schiff der Iiapelle War durch drei nebeneinander 
liegende Cubicula, die miteinander verbunden wurden, gebildet  eine An- 
lage, in welcher man eines der frühesten Vorbilder des spätern Basiliken- 
baues erblickt hat. 
Das Coemeterium der Basilla oder des hl. Hermes wurde durch 
die von Marchi bewerkstelligte und ausführlich beschriebene Aufdeckung des 
Grabes der Martyrer Protus und Hyacinthus (1845) bekannt. Bemerkenswerth 
ist, dass bei der ersten Anlage dieses Coemeteriums Arenarien benutzt wurden. 
Das Coemeterium Maximi ad s. Felicitatem an der Via Salaria 
Nova, in welchem Felicitas und ihr jüngster Sohn Selenus angeblich bei- 
gesetzt Waren, war durch Papst Bonifatius I um 420 restaurirt und mit einer 
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