Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1891777
Die byzantinigdi 
Kunst. 
In diesen Malereien vollzieht sich die letzte Entwicklung der byzantini- 
schen Ikonograpliie. Eine namhafte Anzahl neuer Sujets aus der Martyrer- 
und Heiligengeschiehte, Darstellungen der Syiioden, vor allein die jetzt be- 
liebte Jieilige eder göttliche Liturgie' und das Weltgericht treten 
zu den früher beliebten und überlieferten. Jene begegnet uns W01 ein halbes 
Dutzend mal in diesen Wandmalereien (vgl. Fig. 455), und kein aussehliess- 
  licher Besitz der by- 
  zantinischen Ikoiiogra- 
1015er? 57H "Eis?   Ü? '93; phie ist sie docl ii 
 321""  (lleser zu bßsünderßr 
   H?         
 glsiäääs.  Ü?  B-ehebthelt gelangt 
ifcignt... xmgrgiggxä   Wir werden spater 
.5 '21 fßr.rvihäillxlil    r  1a,      
     , v: sehen, wie diese Dar- 
 ß  g    "11 .4 r Sie. _.ix 5  ß 
JüXj-{Kß f?!   lilfilß-iffäaga'äl  513;;  (Tygsfgiiifgt      
 izaivüßßft  QM,  Stellung des heiligen 
    Opfers im Jenseits für 
  x      weiße"; lrfir r i?     
 x   g,  i die hoehste Leistung 
 9" "i? ililifwisi  "II-rät   15.5 der christlichen Kunst 
     r WQI-s-"i f" R ff 1  ' 
ßzlßyällläil  Qyi-iydffäb;    Bilrd a ae s Disputa, 
       2191 -  ä; e eutuns eewlnnen 
      sollte (vgl. Fig. 456) 1. 
 v fViÄ-äißsi7-1' ilglßilffifiiitf   l   Ein zweiter dieser 
 "i; d; IQ? swiäi  s?  tazigieji? sfiigäwäi. I;    
 11     Athoskunst Inherlrßn- 
z";   der Zug ist die Manie, 
   j  j  alle erreichbaren Win- 
 we'll änW- tlgißvsfzw, ruf-s.  i,  gsw   kel und ECliGII der 
 äißggüfjlälscn-sjff   Ixn clien mit diesen Bil- 
 (Qr;  3:14;  dern zu übersäen; es 
f. g    43m,     
ilzllctvä gii-säijiegaqs.   ist, als 0b die unglaub- 
 w;    f"        
   hche Hfiufung dersel" 
5    i beii, die Uebersätti- 
 5,2233  gung des Auges den 
  er    1'  e. 1  v  es gvf. 1 i. ;   je 
 w;   2 Mangel an Leben und 
k) 3251itigiigyßäßiufit    (i? Bewegung ausgleichen 
    tältv"?   h? 2   
 äiesüiäai? isflsxß   w? Sollte  V01 allem übel 
i? m"   Q 1.    l" "f 1' 
    gtmerkäfnen Q1541 Ire 
m:     f x33! igenthumliclikeit die 
(f-ytwf"'fäf   m  1,1l.     q;    
y    yn- .g'5äbp'ä;n absolute Uniforinitat 
rmmiß-   i"     zu.    51' im M.  m44.     
          ie Viele Jahrhunderte 
Fig. 454. Elieubeinplatte von dem Psa1tei' der Königin Melisenda.  
(Nach Nouveaux Melanges (Parchöologie) hlmllurfihh flnäl  
noci sie in erse en 
Weise wiederholen. Es erhebt sich die Fraße, wie die bis ins einzelne sich 
  o     
"lelßll bleibende Ausführung zu erklären, und die weitere, wann ener Ixaiion 
ö ö 
1 Ueber die göttliche Liturgid vgl. das 
Malerbuch vom Berge Athos ä 360. Weiter 
Dnmon Ann. archeol. V 154; X 1; XIX 
156; XXII 39. 191; XXIV 182. BROCKHAUS 
a. a. O. S. 50. 51. 62. 63. 70. 71. 103. 155. 
163. 273. 277. 279. 282. 284. DOBBERT im 
Repert. für Kunstwissenschaft XV 523. 
2 Dass auch hier noch einzelne, nament- 
lich ältere Werke sich durch eine grosse 
und edle Auffassung auszeichnen, zeigt die 
schöne, für die Werthschätzilng des Byzan- 
tinismus bedeutsame Verkündigung des Mo- 
saiks im Katholiken zu Watopädi, abgebildet 
bei Dnmou Ann. archeol. XXVll 225. 
37 H
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.