Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1886133
Die Katakomben. 
nachging (Fig. 2); derjenige der Katakomben stellt ein Netz regelniässig und geo- 
nietriscli angelegter Gange dar (Fig. 3), Welche, wie bemerkt, eng und niedrig 
sind, Wahrend die Durchbrüche der Sandgruben breit, für den Verkehr von 
Wagen oder Karren eingerichtet sind. Ein über die Mauer des Servius Tullius 
Wenige Miglien hinausgehender Radius stellt die 
  Zone dar in Welcher die meisten römischen 
 Katakomben liegen. Ueber den sechsten Meilen- 
  ä stein hinaus liegt noch S. Allessandro; die Weiter 
    entfernten, sogen. suburbicarischen Coemeterien 
(n,    e?  gehörten den langst zerstörten Flecken der Cam- 
    pagna an. Sehr tief unter die Erde konnte man 
    nicht graben, da man sonst auf Wasser stiess; 
  man war also auf die oberen Bodenscliichten 
 .  angewiesen. Schon dadurch War bedingt, dass 
  ß  die einzelnen Coemeterien nicht untereinander 
  oder mit der Stadt verbunden sein konnten. 
Auch in den einzelnen Katakomben wurden an- 
Fis. 2. Grundriss einer Arenaria. fanglich die Grenzen der Areae scharf unter- 
schieden, aus welchen sie im Lauf der ersten 
Jahrhunderte zusammengewaclisen Waren, so dass die Uebereinstimmung der 
innern Aushöhlung mit dem von dem römischen Gesetz vorgesehenen Flächen- 
masse erkennbar. blieb. D18 Piani Waren durch Treppen verbunden; das Licht 
wurde ihnen in alterer Zeit {durch Lichtschachte (Lzuninaria) zugeführt, später Construc- 
durch runde, an den 211333,?" 
 a,      g Kreuzungspunkten 
 7 j g der Galerien ange- 
 X- 74    ; brachte Brunnen- 
 I?"     ß  schachte durch Wel- 
  yjwgß ; 1  
   "Z ßmßxßzfä che man auch die Erde 
E       herausschaffte Im 
   4. Jahrhundert leg- 
     ä   ten die Fossoren auch 
2           a e, h t K  
       
    W 4  ß ä derVerfolgungsuchte 
 45  , man durch Verschüt- 
  i  '   t a z  
  ß     er  
   ä   durch Zerstörung der 
     T d A i 
z   4 4 reppen un n age 
 ß!  geheimer Gange dem 
    Zutritt Fremder zu 
A; lcfääjß f)    
 riilsifäiisßßäzi. 
Fig. 3. Grundriss eines Theils der Katakombe von S. Agncse. ches  FOSSOrl-EII  
 der Construction der 
Katakomben beobachteten, ist uns nirgends berichtet; wir können nur aus den 
äorhandenen Anlagen und aus etlichen Abbildungen von Fossoren Schlüsse 
kzimrauf ziehen. Diese Bilder zeigen uns den Meissel, die Spitzhaue, die Axt, 
Aeine Hammer, ein spiessförmiges Eisen (eine Sonde?) im Gebrauch der 
rbeiter. Kein Zweifel, dass man sich auch des Winkelmasses bediente, dass
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.