Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1891613
Die byzantinische Kunst. 
ä 
Hauptstadt war dieselbe ein kaiserliches Monopol, und es durften ohne Ge- 
nehmigung die Producte derselben nicht ausgeführt werden. Diese als im- 
periales bezeichneten Wirkereien der kaiserlichen Manufacturen kamen als 
Geschenke des Hofes vielfach auch an abendländische Fürsten und Prälaten, 
andererseits betrieben die Kaufleute Venedigs und Amalfifs einen schon von 
Liutprand (Leg. c. 63) bezeugten lebhaften Schmuggelhandel mit denselben. 
Uebrigens war den in andere Provinzen, wie Thessalien, Griechenland, Cypern, 
eingerichteten Manufacturen der Vertrieb nach auswärts gestattet, und so 
Dalmatien Karls 
(Nach D i d r on 
mles archäologiqlxeß. 
wurde das Abendland mit derartigen Stoffen überschwemmt, die uns zum 
guten Tlieil als Umhüllungen der Gebeine hoher Personen oder der Heiligen- 
reliquien aus den Gräbern wiedergekehrt sind. Schon um die Mitte des 
11. Jahrhunderts hatte König Roger von Sicilien aus den Werkstätten Griechen- 
lands Arbeiter nach Palermo gezogen, wo sich jetzt eine neue Schule von 
Seidenwirkern bildete, während jenseits des Meeres die Araber einen neuen 
Stil ausgebildet hatten, der sich indessen ebensogut wie die byzantinischen 
und die romanischen Formen in letzter Instanz aus der antiken Wurzel ab- 
seit
        

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