Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1890951
Technische 
Kleinkünste. 
6. Jonas unter der Kürbisstaude; 7. Daniel tödtet den Drachen; 8. Thurm, 
Sinnbild des mystischen Jerusalem; 9. der Erlöser zwischen Petrus und An- 
dreas auf den Fluthen des Meeres; 10. die Geschichte des Ananias und der 
Saphira; 11. Judas erhängt sich; 12. Moses wird als Kind im Nil gefunden; 
18. Moses erschlägt den Aegypter; 14. Gastmahl; 15-16. Jonas ins Meer 
geworfen und von dem Ungeheuer ausgespieen; 17. der symbolische Fisch; 
18. die Blutflüssige; 19. Jesus mit der Gesetzesrolle unter den Lehrern; 20. der 
gute Hirt, seinen Schafen zu Hilfe eilend; 21. der Hahn als Symbol der 
Wachsamkeit; 22. Susanna, in ihrem Pomarium von den Seniores überrascht; 
23. Susanna vor dem Gericht Daniels; 24. Daniel zwischen den Löwen; 
25. David und Gloliath; 26. die Bestrafung des Propheten (3 Kön. Kap. 18); 
27. Jesus erweckt die Tochter des Jairus; 28. die Anbetung des goldenen 
Kalbes; 29. Mahlzeit: fünf Personen an einem Tisch, auf dem Brod und 
Fische liegenl; 80. Moses zieht sich die Schuhe aus; 31. sieben Personen 
im Feuerofen (Oderici denkt an die Makkabäer  0b nicht vielmehr freie 
Behandlung der Geschichte von den Jünglingen im Feuerofen zu Babylon P); 
32. Moses auf dem Sinai; 33. Jesus heilt den Blinden; 34. Jesus erweckt 
den Lazarus; 35-36. Jakob tränkt die Heerde Rachels (1 Mos. Kap. 29) 
und begegnet Esau; 37-40. diverse Symbole. 
Man sieht, diese Zusammenstellung entbehrt des einheitlichen Gedankens 
und ist Weit entfernt, den sinnigen Parallelismus durchzuführen, welcher die äl- 
tere Katakcmbenkunst kennzeichnet. Werke dieser Art waren offenbar dem 
freien Belieben des Künstlers Weit mehr als die Fresken der Coemeterien 
überlassen. Der Künstler hat daher alles zusammengesucht, was er zur Aus- 
füllung seiner Felder unter den herkömmlichen Darstellungen brauchbar fand. 
Damit hat er aber ein Werk geschaffen, das an Reichthum der Composition, 
an Freiheit und Dramatisirung der Bewegungen, an Schärfe und Gewandt- 
1 Vgl. 
DE ROSSI Bull. 
1865,
        

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