Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1890591
Bildeßyklär: 
des vierten, 
und sechsten 
fünften 
J ahrhun derä 
Nicht gar zu Weit von dem Rossanensis entfernt liegt die Entstehung Cambridge- 
des lateinischen Evangeliars der ,C0rpus Christi Library" in Cam- Evamgelial" 
bridge (Katal. Nr. 286), den man für einen der nach Beda's Zeugniss 601 
von Gregor d. Gr. dem Abte Augustinus nach England gesandten Codices hält 1. 
Die Handschrift hat zwei illuminirte Blätter, deren eines den Evangelisten 
Lucas mit seinem Stier unter einem Areadenbogen (mit ArchitravDc zeigt; 
die Pilaster der Arcaden sind mit _je drei biblischen Scenen belebt (Fig. 852). 
Das zweite Blatt (Fig. 353) gibt in 12 Feldern ebenso Viele Scenen aus dem 
Leben und Leiden Christi, auch Abendmahl (hier sitzen die Personen; es ist 
der Act der Segnung des Brodes vorgestellt) und Kreuztragung; dagegen fehlt 
k- die Kreuzigung. Diese 
ß X COIHPOSliZlOäIGHO zeigen 
l ätgg;  allenthalben noch den 
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  ' 1 .43. s" 56 i .0  - l  ganz anders als die 
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P63 "f. 9,47, 1,2, Jg  tlllS. zu sehen haben. 
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{O1 "i m1  183 er's,"  dies bisher nicht be- 
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 hundert Setzen. In- 
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Fig. 352. Apostel Lääasi gus dem Cäunbridge-Evangcliar. ß   
3,0l afrllcßl.    
spät; sie ist nicht der 
Kunst des 4. Jahrhunderts entlehnt. Der antike Charakter der biblischen 
Compositionen erklärt sich aus den Vorlagen.  
Für unsern Zweck von geringerm Belang, wenn auch in anderer Hin- Aooiex 
sicht von grösstein Werthe, ist der berühmte Codex Amiatinus mit dem mmmus" 
ältesten uns erhaltenen Text der Hieronymianischeii Vulgata, dessen Identlilät 
mit dein 716 von dein Abt Ceolfried nach Rom gebrachten und dem 111. Petrus 
1 Wmsrwoon (Palaeogr. sacr. pict. t. VII) 
gab zuerst eine Probe aus der Handschrift, 
welche dann Goomvm beschrieb (Evangelia 
Augustini (äfügOfiälllü, an Historical und Illu- 
strative Description etc. Cambridge 1847). 
Zuletzt gab GARRUCCI zu III 64 sg. auf 
tav. 141 die beiden illuminirten Blätter 
heraus. 
30 344
        

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