Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1889372
Altchristliche 
Baukunst. 
Hagia Sophia. Auf einem Unterbau, der sich als eine abgeschnittene Halb- 
kugel mit der Diagonale des Pfeilerquadrats als Durchmesser darstellt, er- 
hebt sich das eigentliche, etwas gedrückte Kuppelgewölbe, dessen obere Ca- 
lotte durch 40 kleine Strebepfeiler gestützt wird. Diese treten schräg aii- 
Steigend nach aussen vor und sind durch Rundbogen verbunden, zwischen 
denen die der Kirche Licht und Luft zuführeiiden Fenster stehen. 
 Aus der Statistik der Cen- 
 'lll tralbauten 1. können wir nur 
f   m IQ,  Ä  das Wichtigste herausheben. 
   5; '  9  In Rom gehören der c0n- Rom- 
  CX '   y E! stantinisclien Zeit noch drei 
 i"   Q  l   " ' Denkmäler an: das latera- 
   i ' t  I , iiensische Ba ti t riui 
E;    l     P s e n! 
K mutig!     4 ' I ein spater umgebautes Oktogon, 
     an das sich später die Sage 
  von Constantins Taufe knüpfte 
  Sßiostauza (Grundmssfßllgh   CO" 
(Aus Handbuch C161: Ar hitekt  II 3 1: Essed 0m: A 1' Stanza, eln Rundbau, Annexe 
c in , 113V e I ii usgaiige  
der class. Baukunst.) von  Agnesev über dessen 
Geschichte und dessen Mo- 
 2 _4  saiken wir auderwiirts zu spre- 
, y    clien haben werden (Grundriss 
'1 l "e,   
j v"  f. cellino, mit dem ehemaligen 
b. II, xsx t X Mausoleum der Helena (Tcrre 
s . x  l Pignattaravor Porta Maggiore 
l ' .1 Y  an der Via Labicana) 4. Bei 
I, l. l S. Peter entstand wahrschein- 
{I l_   1  lich als Tlieodosisches Mauso- 
x 1x II l leum _die Rundkirclie S. Pe- 
l "X x I _ tronilla, die auf diesen Na- 
1 x 1 , " inen erst unter Stephan II ge- 
v Y, , : weiht wurde, und zu gleicher 
 ' Zeit ein anderer, östlich ge- 
- _ i, v legener Rundbau, den Papst 
 , x Symmachus auf den Titel des 
 G  hl. Andreas weihte (s. S. 254) 5. 
   Weitaus das wichtigste Denk- 
Fig. 284. Grundriss von S. Stefans) Rotondo in Rom.      
(Nach Rahm) mal Roms ist in dieser Hiii- 
siclit S. Stefano Itotoiido 
auf dem Caelius, ein grossartiger Bau, der aus einem System concentrischer 
Kreise mit zwei aufeinander stehenden verticalen Hauptachseii besteht (Fig. 284 
1 Vgl Real-Encykl. I 201.  131411110 
I 24 f. 
2 CIAMPINI De aedif. p. 27.  ISABELLE 
1. c. pl. 28-31.  Hüßscn S. 5, Taf. 7ßß- 
 GALLY KNIGHT Italy I Taf. 5.  BAHN 
S. 52.  DEHIO S. 33. 
3 CIAMPINI 1. o. p. 130, tav. 29.  Hüßscn 
S. 4, Taf. 7 1. 8'.  MÜNTZ in Rev. arch. 
Kraus, Geschichte der christl. Kunst. I. 
1878.  ARMELLINI in Bull. 1880, p. 61. 6-5. 
 Dmno S. 34. 
4 ISABELLE Parall. pl. 63.  CANINA 
Ricerche p. 96. 
5 CIAMPINI p. 88.  DE Rossr Bull. 
1863, p. 55; 1874, p. 81.  DEHIO S. 24. 
 BUNSEN Beschreibung der Stadt Rom 
II 1, 131.  Hüßson S. 5, Taf. 91. 31, 
23
        

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