Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1889335
Baukuni 
Altchristliche 
nehmenden Entwicklung dar: einmal durch reichere Behandlung der Fenster- 
bildung, dann durch die in zwei Reihen übereinander gestellten Säulchen, die 
ein leichter Abacus trennt und auf deren Kämpfern das Dachgesims ruht 
(Fig. 279). In Turmanin 1, einer im Grundriss der Basilika von Bakusa ganz 
ähnlichen Anlage des 6. Jahrhunderts (Grundriss Fig. 238), ist der wenn auch 
schwerfallige Fagadenbau mit seiner prächtigen Loggia über dem Portal höchst 
bemerkenswerth (Fig. 280). S. Simeon Stylites in Kalat-Seman 
(Grundriss IPig. 281) 2 bildet einen Complex bedeutender Anlagen. Der Mittel- 
punkt derselben ist ein Oktogon, an Welches nach den vier Himmelsgegenden 
vier dreischifiige Säulenbasiliken anstossen. Von diesen hat die östliche drei 
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Fig. 280. Westseito der Kirche zu Turmanin. 
(Aus Handbuch de: Architektur II 3, 1: Esscnwein Ausgänge der 
Baukunst.) 
halbkreisförmige Apsiden und keine Vorhalle; in den übrigen fehlt die Apsis. 
Der Apsis der östlichen Basilika nahe, durch ein Oblongum getrennt, liegt 
eine sehr kleine Basilika von demselben Grundriss wie die von Bakusa. 
Die Basilika war die vornehmste Bauform, deren sich die christliche Del-Ceutml 
Gemeinde für ihre gottesdienstlichen Zwecke bediente. Aber sie war nicht b" 
die einzige. Seit den Tagen Constantins begegnen wir ausser dem Langbau 
Voeülä: 
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2 P1.
        

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