Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1889311
Altchristliche 
Baukunysi 
die Bogen umrahmt. Noch weiter als durch all die angeführten Details ent- 
fernt sich aber die syrische Architektur von der übrigen altchristlichen, und 
noch mehr nähert sie sich dem Mittelalter dadurch, dass die strenge Behand- 
lung des Capitells ganz verlassen wird. Die Antike verliert hier ihre mass- 
gebende Bedeutung, und schon begegnet man den wie vom Wind bewegten 
Capitellformen des Mittelalters. 
Wir stellen in Kürze die wichtigsten der von de Vogüe ausgegrabenen 
basilikalen Anlagen zusammen. 
Einschiffig ist die Kirche zu Babuda (5. Jahrhundert); 
  ihr ist eine Vorhalle vorgelegt; die Apsis ist halbkreisförmig; 
 über dem aus drei rundbogigen Arcaden gebildeten Eingang 
 ist eine Säulenloggia angebracht 1. Fünfschiffig ist die Säulen- 
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 basilika von Suwede (Grundriss Fig. 273); sie hat eine 
   fünfschiffige Vorhalle, der Chor besteht aus einer Verlänge- 
i ä  rung des Mittelschiffs init an ele ter Hau ta sis- auch die 
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ITT"?      beiden inneren Seitenschiife setzen sich in N ebenapsiden fort 2. 
 Alle übrieen Basiliken sind dreischifiiw. Es fehlt die A sis 
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Grundriisdel-Kirche in Behio (Saulenbasilika mit Vorhalle; Grundriss Fig. 239)3 
zu Kennußf- und in Schakka (Fig. 274 u. 275), welch letztern höchst 
(Aus Handbuch der  f h  d V U", h G d   1.. Gl- h 
Armtektul. 113m ein ac en au e ogue 0 ne run ur eine urspiungic 
Plfsenwehl MS- profane Basilika hält und bereits dem 2-3. Jahrhundert zu- 
gauge der clasaBau-         
kunsi.) schreibt. Immerhin wird sie eine der fruhesten der hier in 
  Betracht kommenden Kirchen sein; 
   ä schon hier bemerkt man die Beseitigung 
     der antiken Gebalkordnung, die un- 
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Fig. 277. Baugruppe zu Kerbet-Has. Fig. 278. Grundriss der Kirche zu Ruwehn. 
(Aus Handbuch der Architektur II 3. 1: Esseuwein Ausgänge der dass. Baukunst.) 
mittelbare Verbindung von Säulen und Bogen 4. Das Ineinandergreifen von 
Säulen und Pfeilern beobachtet man wieder bei den beiden mit je einer Apsis 
ausgestatteten Basiliken von Kennuat (Grundriss Fig. 276) 5. Einen Thurm 
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s P1. 
137. 
138. 
191.
        

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