Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1889221
Fünftes Buch. 
schifüge Basilika, welche Gerault und Gsell zwischen 1883-1893 auf dem bei 
Tipasa gelegenen Hügel Rab el-Knissa aufgedeckt haben (Grundriss Fig. 270); 
sie ist neben der Basilika zu Tebessa und derjenigen von Damus el-Karita 
zu Karthago weitaus das wichtigste christliche Gebäude Africais 1. Andere 
basilikale Anlagen förderten die Ausgrabungen hervor in A gcmiium- 
Ubckkar (Oblongum mit Tricliorum, wie bei den Coemeterialcellen Roms) 2. 
in Ain-Sultan (erhalten ein schönes Ciborium)3, Aniiuiia (dreischifiige 
Saulenbasilika mit Concha, korinthischen Wandpfeilern) 4, Bagascha 5, 
Henchir al Begueurö, Philippeville7, Sertei (37,40 m lange und 
18,20 m breite dreischifiige Anlage [Grundriss Fig. 271]), mit durch eine Mauer 
wie in Kcrbet-Fraini getrenntem, breitem 
 g Narthex, Apsis zwischen Prothesis und 
 54 Diaconicum, etwas erhöhtem Mittelrauni, 
1  Z v;    
rm-x-Bwgä ß  {Ü x 53,1 in welchem vermuthlich der Altar stand, 
ä r- ßw       
prjßmagvrßwgiiviß {Wyißäyül lag;  wie Yin den drei Kirchen zu Thelepte und 
      in Ixarthago (s. unten) 3. In ihrer ,Ex- 
  m    h,   
g t i u  ploration arc eologique dans le departe- 
g; ßlasazk  Mv-Fßüfäß ment de Constantine haben dann Gsell 
 a     
 "a.   und Graillot Beste altchristlicher Bauten 
    noch aufgewiesen in lxheiicliela (Thur- 
E i  i?  sturz, Vielleicht Altarciborium lTaf. 7]; 
3 3-  i       
3    f. ebenda die Pilaster mit dem donatisti- 
  I schen ,De0 laudes"; Taf. 724); in El- 
,4   w i:     
E]  "K"  "i 3 Hain mam (Aquae Flamanae; kleine Ka- 
V  1' 1' k.)    
 "Zeig, a); g  wg pelle; Taf. 77); Henchir-Tabin (drei- 
N '23 v"; Q       
    I schifiige Basilika mit verlangerter Apsis 
a"   ß       
    e zwischen Nebensalen); Heiichir-Milen 
     (desgleichen ohne Apsis, viereckiger Chor 
  Äfoslllk z?" T1535"?      
 u D    zwischen zwei Nebensalen); H eii cliir- 
r; 9 Q  33       
g L   Ouazen (dreischiflige Basilika mit Nar- 
     thex, Yiereckigeni Chor zwischen zwei 
Q Nebenraumen; die halbkreisformige Apsis 
äßwuwzp, am; 4a, N liegt an der iiordlichen .Langseite,7.viel_ 
    leicht wegen der Orientirung der lxirche 
IIM-Jh. x77.) 7,12342 5,. I,  
I  ß W" nach Nord-Nordosten); Ain-Tarfa (Reste 
l  einer Kapelle); Henchir-Guesseria 
' l ' '   (dreischifüge Basilika niit Narthex, ver- 
: längerter Apsis zwischen über die Breite 
Fig. 271. Grundriss der Basilika von Sertei. des La-nmhauses hlnausmreifenden Neben" 
O O 
 riiiimen; man stieg eine Stufe zu der 
Apsis hinab  deren Boden mit einem leider jetzt zerstörten, sehr merk- 
würdigen Mosaik belegt war [Zeichnung erhalten S. 589], dazu die merk- 
würdige Dedication: Pizblius Pctronizis Tunn-inus zvotum. quod D00 et Christa 
eius ipsi promiserznzt et conplervcrunt. Fzivente Der) Gculiwiavza florejat]; nahe 
1 Vgl. GSELL in ,M6l. (Yarch. et d'histoire" 
XIV (1894) 358 s. 
2 Cn. DE VIGNERAL Ruines rom. de FAIgQrie 
(Paris 1868) p. 89, p]. 14. 
3 DE Rossl Bull. 1878, p. 114. 
4 Rev. arch. VI 19. 
Bull. 1882, p. 90. 
Bull. archf 1880, p. 74.   
Bull 1885.   
GSELL in-,M6l. G. B. de Rosa? p. 350. 
Mäl. (Paicll. et Thist. XIII (1893) 461; 
(1894).  
s 
 e 
1 
s 
0 
XIV
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.