Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1889097
Altchrisfliche Baukunst. 
Apsis und Vorhalle, von einem offenen Dachstuhl überragt. Die Schiffe waren 
durch 82 Archivolten tragende Säulen kostbarsten Marmors getheilt. Der 
Triumphbogen mit seinen Mosaiken (s. unten), die Confessio mit ihrem Cibo- 
riuni von 1285, die Papstbilder an den Hochwanden, das Mosaik der Tribuna, 
waren der Hauptschmuck dieses in seiner Gesammtwirkung an Feierlichkeit 
und Ernst von keinem andern Werke erreichten Baues, der 1823, Juli 17, 
ein Raub der Flammen wurde. Nur die Tribuna, die Confessio und der Triumph- 
bogen, das Transept und die Vorhalle blieben im ganzen erhalten; auch die 
Medaillons mit den Porträts der 40 Päpste Wurden, wenn auch beschädigt, 
gerettet. Der durch Papst Leo XII eingeleitete Neubau bewahrte diese Theile 
und ebenso den Grundriss und die Maasse der alten Kirche (Langhaus 120 m 
lang, 60 m breit, 23 m hoch), ersetzte aber den offenen Dachstuhl durch 
eine Felderdecke, stellte über das gothische Ciborium einen modernen Hoch- 
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Inneres 
Peterskirche. 
baldaehin und überlud die Basilika mit einem die majestätische Ruhe der Archi- 
tektur störenden decorativen Pomp 1. 
Noch ungünstiger war das Schicksal der alten St. Peterskirche (Fig. 257 
bis 259), die ebenfalls von Constantin d. Gr., und zwar über dem Grab des 
hl. Petrus im ehemaligen Neronischen Circus erbaut werden war: wiederum 
eine fiinfschifiige Basilika mit vorgelegten] 57 m langem und 55 m. breitem, 
von Säulen eingefasstem und im Laufe der Jahrhunderte mit kostbaren Marmor- 
platten ausgelegtem Atrium, in welchem der von Paulin von Nola beschriebene 
Cantharus stand. Das Hauptgebäude War 74 m kürzer als die heutige, 187 m 
in der Länge messende Peterskirche, seine Höhe betrug nur 27 m gegen die 
45 m des jetzigen Mittelschiifs. Das 88 m lange, 23 m breite Mittelschiff 
1 Vgl. CIAMPINI De. aedif. p. 109. 
S. 15 f., 'l'af. 1Ow-12. Dmno Taf. 
ESSENWEIN zu S. 39. PIRANESI l. 
(Inneres).  ROSINI (Sekte 0011i di 
tav. 99-100) gibt das beste Bild 
stand der abgebrannten Basilika. 
2l'i 
Romn II 
vom Zu-
        

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