Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1888794
Altchristliche 
Baukunst. 
brochene Platten, Transennae u. s. f. gegen die Sonnenstrahlen Teppiche ge- 
gäaucht, deren Ornarnentirung sich wol im Anschluss an diejenige der an den 
änden aufgehängten Vela bewegte und deren Nachwirkung W01 noch in dem 
Teppichinuster der mittelalterlichibn Glasmalerei benierkbaröist. 
 Der _Fussboden war in den Basiliken wol im allgemeinen ähnlich wie Fussbodci 
in den Privathäusern und in den öffentlichen Bauten Roms behandelt. Aermere 
    
,  v; 7 ,   bZZnZZEV E2111?Üläälniuilhifnffsiäcilin 
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j, j f  v (ggf 0x- von Ziegeln, Backsteinen, Muscheln 
2 im W,Iml 753011115 u. s. W. bestand und auf einer Unter- 
f  069 so" ß ein) lage von Mörtel mit der Ramme (Paizii- 
x "y  ipfotgfläiiftis cula) festgestampft war (daher Paivioßzevz- 
 "h? (beließ-ca? fum). Reichere Böden waren aus far- 
 vßf, 51750499029: bigen Marniorstüeken zusammengesetzt, 
.  4x.- [Wßßßßßßibqy wie deren die Alten mehrfach erwähnen 1 
H  "e ii eo c (Pavimeintuvn sectile). Eine besondere 
 ßeltoaeoßmwö? Abart davon war das aus kleinen vier- 
 iiczßäxeägäiieg eckigen Täfelchen zusammengesetzte 
l  xf 0 4') Q e e ex (Jpus tesselatuln und das aus sich winden- 
Fig. 230. Fenstervorschliisse aus S. Lorenzo f. 1.  den Täfglghen gebildede Ver-ynicltlatuljn) 
(AusHa"dläggggjfgoägfiffsirgftfii;i;86mm" iäeben welchem man noch das durch 
ravirung entstandene Pavimentzem sculp- 
 A3  turatum und 
 _ lilllllllill l Maß das aus Scher- 
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all gi-iv imllll  Papst Hadri- 
Fig. 231. Fenster in der Sophienkircho zu Constantinopel. an I   
(Aus Handbuch der Architektur II 3, 1: Essenwein Ausgänge der class. Baukunst.)  das PFOS- 
 byterium von 
bt. Peter theilweise in Silber einlegen: eine Decoration, die sich natürlich nicht 
über ganze Gebaude ausdehnen konnte 2. Von den uns erhaltenen Mosaikböden  
durften die meisten zwischen das  Jahrhundert fallen. Als altchrist- 
lICh werden in Rom Reste in S. Pudenziana, in S. Croce in Gerusalemme, in 
lEUsms. Hist. eccl. X 4 (betreffs der 
Basilika zu 'I'yrus).  GREG. NYss. Orat. de 
laud. Theod. martyr. c. 2 (Opp. III 579; be- 
treffs der Theodoruskirche).  APoLL. Smon. 
Ep. II 10, 506.  PAUL. NoL. Ep. XII ad 
Sever. (betreffls der Basilika. zu Fundi). 
2 Mit Rücksicht darauf kann es zweifel- 
haft erscheinen, ob, wie Honrzuvcnn (a. a. O. 
S. 180) annimmt, Melalla der Terminus tech- 
nieus für die zum Schmuck der Wände dienen- 
den Marmorplattcn war (PAUL. NOL. Poem. 
XXVII 394, u. 
        

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