Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1888010
Altchristliche Malerei. 
in den vercellesischen apokryphen Petrusacten, so bei Gregorius Thaumaturgos. 
Auf den ältesten bildlichen Darstellungen ist der Nimbus als ein einfacher 
Rundreif, der den Kopf umschliesst, gebildet; auf den Mosaiken als goldene 
Scheibe. Bald ergibt sich die Uebung, Christus durch einen doppelten Reif 
 (wie auf einem Fresco in S. Ci- 
  ) und durch ein in den 
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  e1f GIIIÜGSGIGZISGS Monoeramm 
  31m (in S. Äquilino in Mailand 
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  i s lg WC; s] 181) auszuzeichnen. Daneben 
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 34 im,  Im i  l bus, Wie auf dem Brustbild 
  f ,i' des Herrn am Triumphbogen 
Fig. 180. Christus Fig. 1s1. Christus. Mosaik aus von S. Paolo (441). Den mono- 
aus S. Aquilino in Mailand. S. Agata Maggiore in Ravenna. grammatischen Nimbus kann 
man in einem G-oldglas vor- 
gebildet sehen, wo hinter dem Kopf des Laurentius die Ecken des Mono- 
eramms ohne den Reif heraustreten. Die Anbringung des Monogramms oder 
des Kreuzes hat wol nur denselben Zweck 
14'477 Kid's der Charakterisirung wie die Beisetzung 
  des M7 PTT" auf den byzantinisirenden 
F   DIE Madonnenbildern des Mittelalters. Eine 
 Aasls  Alßwamli- il-  9' f  241,  
   75W 3  besondere Deziehllllält, 51; lläatt d 
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x  am  -Nfrl: Lebende Personen werden auch schon 
   Ä   ziemlich frühe, wie auf einem Grabstein 
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K-rm    Jß vitae geschieden sind„ quadratisch ge- 
 p-vijtjix   formt wird1. Das Mosaik am Triclinium 
  Leo's III zeigt Papst und Kaiser mit 
I,  i {bis  solchen viereckigen, den 111. Petrus da- 
n S5 I, gegen mit rundem Nimbus. rDieselbe 
v!" Unterscheidung bietet eine Miniatur von 
 Montecassino, wo der Abt den. .vier- 
Fig. 182. Miniatur aus Montecassino. eckigen, St. Benedict den runden Heiligen- 
 Schein tragt (Fig. 182). Selbst polygo- 
nale Nimben kommen vor 2. Der mandelförmige Strahlenkranz, welcher den 
Christus der romanischen Kunst meist umgibt, wird erst auf späteren Mo- 
Vgl. 
I 96, tav. 
GABRUCCi 
279 2_ 
2 lbid. 
280 2_
        

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