Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1887878
fAltehristliche Male-Ei; 
von Rindern 1 
wird dann als 
 meist aber in menschlicher Gestalt dargestellt. Die Sonne 
jugendliche, der Mond als älltere Ilalbfigur geschildert, mit 
äflxkq; 
w"  
UWE W I.   
Fig. 17a. 
Die vier Jahreszeiten. 
Fresken in S. Ponziano. 
Strahlenkrone oder Mondsichel auf dem Haupte, in der Rechten die Fackel, 
während die Linke an das Gesicht gehalten wird,  der Gestus der Trauer, 
Tw-q den wir auch bei Johannes unterm Kreuze 
    beobachten. Beispiele dieser Auffassung 
  "w;  bieten die frühmittelalterlichen Elfenbeine 2. 
 Iäl f  "U . Schon Homer hat die Winde personifi- 
 I7 Jim QYTD; cirt, deren bei ihm vier auftreten (Euros 
 Ä;  und Notosä Zephyros und Boreas); zahl- 
 i. X) QM reiche poetische Erinnerungen, aber auch 
 _ 3( w; l viele Bibelstellen3 mussten den Gebrauch 
m?  x  (W dieser Personification auch den christlichen 
   f 5 Künstlern nahelegen. Auf Sarkophagen ist 
 nlil l der Wind in der Gestalt eines kräftigen ge- 
Fiä Wg 50mm undwnnh flügelten Jünglings, der in ein Horn oder 
eine Muschel stösst, personiticirt 4. In S. Gio- 
vanni in Ravenna. stellte das von Galla Placidia gestiftete Mosaik die Winde 
mehrmals dar; erhalten ist der Bodenbelag, wo der Wind als Mann in halber 
1 Vgl. PIPER Mythol. II 120. DIDRON 
Iconogr. chroät. p. 89. 
2 Diptychon von Rambona bei {immun- 
RUOTI Vetri p. 176.  Vgl. Real-Encykl. II 767. 
3 Vgl. PIPER a. a. O. I 
Encykl. II 988. 
4 BOSIO p. 103. 287. 431.  
tav. 307 1. 
2, 435 f. Real- 
 Vgl. GARRUCUI
        

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