Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1887200
Drittes 
versinnbildet (Fig. 81). Die Beziehung auf die Auferstehung ist durch Constit. 
Ap. V 7, Irenaeus (V 5) und Tertullian (De resurr. c. 58) so gut wie sicher- 
gestellt, und man wird sich auch nicht verhehlen können, dass in der nach- 
3) constantinischen Zeit Nebukadnezar als 
lfiäkx G111. Bild der die Kirche verfolgenden 
  llfläiierpeeiicgäiei; 1, lächonulgactantliliäs (De 
     u. o. spric von 
wilfef (i R den Letzteren als acerbeissimae bestiae. 
 g billä-fxgtkä Kaum irgend eine Figur finden wir 
11104?  9m   XX seit dem Ende des 2. und dem 3 Jahr- 
     X-   
 illlllllmt, hundert hauiiger als Moses, in wel- 
 1x a" i_ chem nur eine seltsame Befangenheit 
 uwgwj   N ( das Vorbild Jesu Christi zu verkennen 
„L 3 5'.  4! lt   ß" 5' IM  s! (y  
4, ß 33:; _ 1110"," ä  ihm,  t. vermag 2. Der giosse Gesetzgeber des 
q äflliq N  i) g auserwählten Volkes wird uns aber in 
iaäqipädx.  " (ms  bsß; i den verschiedensten Situationen vor- 
 Yl  iülil  I4 i!  3,   
I, w; .4 L  HI (1 134W  "efuhrt  1. wie er sich vor dem 
leg  Brennenden Dornbusch am Horeb 
 191!!! (swxfüziße i sie" die Schuhe auszieht (2 Mos. 3, 5; 
Jääirvul lmwinfiit läillliml Fig. 82); 2. nach dem Durchgang 
i. ff! i?" i"5'i7'l' durch das Rothe Meer den Stab 
"Hi  ' wie?!    '  
X Xi l i,  {(7 jällili über die Israeliten und wider die Aes  
oyp 
i)  M. xi; 
I),  2;.   I:  ter ausstreckend; 3. Wasser aus dem 
i  f Feleee eehleeeee (2 Mee- 17, e), 
  4:; weitaus das beliebteste der Moses-Sujets 
i   und fast auf allen Sarkophagen und 
Klfliäfzättfitzb l zahlreichen Coemeterialgemälden uns 
f entgegentretend, und zwar vielfach der 
  v"   Auferweckung des Lazarus gegenüber- 
Fig. 81. Lampe aus dem Museum zu Constantinc.    
gestellt, womit man die Beziehung 
  auf die Auferstehung gegeben 
   W glaubt. Moses ist aber auch 
  Q  "ff Vorbild Petri als des Füh- 
   3x aß W rers des Volkes Gottes im 
__k L .g  s,  2  Neuen Bunde, und diese Typik 
ß  _   (W  wird durch mehrere Darstel- 
 ee  'l   lungen, namentlich auf Gold- 
 f,    gläsern (vgl. Fig. 83) gewähr- 
      l  leistet, wo wir Moses nicht 
  " .i   nur mit den traditionellen 
i    M" 4'  Gesichtszügen des Apostels 
Fig. sz. sondern auch mit der auf: 
Moses; 05222.:     fallenden BßiSßh-rift PETRVS 
erblicken. 4. Moses die 
Gresetzestafeln empfangend (2 Mos. 31, 18; 5 Mos.9, 10), welche ihm 
die Hand Gottes von oben reicht. 5. Moses die Gesetzestafeln im 
1 HEUSER bei KRAUS Real-Encykl. II 76. 
2 V. SCHULTZE Arch. Studien S. 168. Da- 
gegen WILPERT Principienfragen der christ- 
lichen Archäologie S. 23. 
5 Vgl. für die Details Real-Encykl. II 
430. Betreffs der speciell typischen hart- 
losen Darstellung des Moses s. Kommxorr 
bei DE ROSSI Bull. 1883, p. 92 sg.
        

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