Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die hellenistisch-römische Kunst der alten Christen, die byzantinische Kunst, Anfänge der Kunst bei den Völkern des Nordens
Person:
Kraus, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1885631
VORWORT. 
Äuf den nachfolgenden Blättern icird zum ersteninal der (leutsehen 
Leseruvelt eine Gesavnnitctai"stellung der christlichen Kunstgesirliichte ge- 
boten. An ,allgeineinen Kunstgeselziichten' fehlt es bekvaniztlicrh auf zinserin 
Bitcherinarlete nicht; die gegenuriirtige Publication hat so wenig die Ab- 
sicht, den ivorhcmrlenen Ifandbitzrhern und Grundrissen Coneurrenz zu 
uiacrhißn, als ihr Verfasser geioillt ist, (lCtS Verdienst der öeluriftstelleir 
zu SCIHILÜllCIVL, zieren W erke er selbst mit Vortheil und Dank benutzt hat. 
Das Buch, izoelches ich heute den Iibrezindzziz von Kunst und Alterthuni, 
rorub (iuirh in erster Linie den theologischen Kreisen rzoidme, will etwas 
von den bisherigenLeistungen durchaus Verschiedenes. Verschieden ist zu- 
nächst der Gegenstand der Darstellung, insoferne die bestehenden Grund- 
risse meist die Kunstgeschichte in ihrem ganzen Tiinfange ziinspanizieiz, h-ier 
aber nur die Kzinst der christlichen Völker, und auch diese nur nach ihrer 
religiösen bweite, ins Auge gefasst ioird. Eine iceitere Verschiedenheit hin- 
sichtlich des Objects der Darstellung liegt darin, (biss itnsere Kunst- 
fUPSCItZtVIZQ, wie das ganz selbs-teeistündlich und ganz richtig zoar, den 
Haziptnachdrziek auf die Ausbildvung und das Verstötndniss der Kunst- 
for-men gelegt hat, hier aber in stttrh'er'ei' W eise, als das bilshzar geschehen 
ist, vor allein der Inhalt der Kiinstvoistellungen betont wird. TVorazif es 
mir vorab ankam, das icar, das Verhaltniss der christlichen Religion zur 
Kunst zu erforschen und die Existenzbeiechtigzing einer christlichen Kunst, 
ja eleren oolle Ebenbürtigkeit mit der antiken historisch zu ßllltüt-Chißllt zind 
festzustellen, das Auf- und Niedersteigcni (les kzhzstlerisehen Schayfungs- 
geistes in seinem Zusauunenhange mit (lein Auf- und Niedersteigen des 
religiösen Volkrsgeistes ci-ufzuzoeisen. Daßmit war gegeben, dass der reli- 
{jions- und culturgeschichtlichen Betrachtung eine weit grössere Stellung, 
als sie bisher genossen, zuerkannt werden musste.
        

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