Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1883467
MAURIS CH. 
ARCHITEKTON ISCHE 
VERZIERUN GEN. 
Spanien 
das 
Land, 
die 
Kunst 
des 
Islam 
den 
Bauten 
maurischen 
Könige, 
beim 
Palast 
Alhambra 
Granada 
14. Jahrhundert) 
reinsten 
schönsten 
Entfaltung 
besondere 
erreicht 
mohammedanische 
Ornamentik 
Maurcn 
Höhepunkt. 
Figur 2 
stellen 
Architekturteile 
Wandfiächen 
welche 
Stuck 
ausgeführt 
bemalt 
arabische 
Ornamentik 
bivsher 
angeführten 
Kennzeichen 
gelten 
maurischcn, 
beizufügen, 
erstere 
glücklich 
Verteilung 
Grundes 
und Orna- 
mentes 
weniger 
mannigfaltig 
letztere. 
Künstler 
maurischen 
wufsten 
durch 
kunstvolle 
Durchwirkung 
Vcrwcbung 
geometrischen 
arabeskcn 
Ornamcnts 
wunderbare Wirkungen zu 
erzielen. 
begabten 
Phantasie 
konnten 
größten 
Spielraum 
lassen. 
Ornamentsysteme (Figur 
ja oft drei 
Reichtum wird 
I0) durcheinandergearbcitet, und dieser 
erhöht 
durch 
Überkleidung 
Bänder 
Blätter 
feinen 
Ornamenten. 
Diese Fülle 
bringt 
Unruhe 
Verwirrung 
Auge 
hervor, 
sondern 
Zeichnung 
Farbe 
vorzüglicher 
Weise 
geeignet, 
einzelnen 
Systeme 
auscinanderzuhalten, 
deutlich 
unterschieden 
werden 
prächtiger 
Harmonie 
vereinigen, 
während 
näherer Betrachtung 
immer 
Schönheiten unsere Aufmerksamkeit 
fesseln. 
Ornament pflegt immer 
aufzutreten 
als ganz Haches Relief 
verliert 
Charakter 
Flächendekoration. 
erhöhten 
Bänder 
Ranken 
vergoldet  
Grund 
Federver- 
zierungen 
Blätter 
umgekehrt , 
mitunter 
wechselt 
Grunde 
aufser 
diesen 
drei 
primären Farben findet das Weifs häufig Anwendung. 
Dafs auch die Schrift gar häuvfrgfjxls Ornament diente, 
beweisen 
namentlich 
Figur 6, 
und 
Sämtliche 
10 Abbildungen 
Palast 
Alhambra 
Granada. 
Entnommen 
Alhambra."
        

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