Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1883397
Tafel 
ARABISCH. 
MANUSKRIPT- 
MALEREI. 
Auch bei 
ihren Malereien auf Pergament 
Geschick 
beweisen die arabischen Künstler ihr besonderes 
für F lächendekoration. Streng stilisiertes Rankenwerk wechselt mit geometrischen Figuren, oder aber ist 
das Arabeskenornament als Füllung in die Felder eingelegt, welche durch die Linien und Bänder gebildet 
werden. In solcher Weise sind in vielen Koranmanuskripten ganze Seiten bemalt. Figur 4 und 5 geben uns 
aus solchen viererlei farbige Motive dieser reichen Art der Behandlung.  Die Schrift selber ist meist be- 
grenzt und umgeben von Rosetten und Friesen, welche mit immer neuen Kombinationen von Linien und 
Blattwerk angefüllt sind. 
Der prächtige und dabei 
trefflichen Zusammenstellung der 
so harmonische 
Farben, deren 
auf 
nur 
Eindruck dieser Malereien beruht vornehmlich 
Glanz durch reichliche Anwendung von Gold 
der 
86' 
hoben wird.  
Bei Figur 6 könnte man versucht sein, wegen der buntfarbigen Blumen auf persischen oder indischen 
Einflufs zu schliefsen, und bei Figur 8 und 9 auf romanischen; jedoch sehen wir überall die für die arabisch- 
maurische 
Kunst 
charakteristischen, 
umgebogenen 
eingerollten 
Blätterspitzen. 
Figur I. 
„ 2 und 3. 
77 4 77  
77 6 77 7' 
„ 8 bis I0. 
„ Ilund 12. 
Verzierung aus einem arabischen Koran. 
Verzierungen aus einem arabischen Koran. 
Verzierungen aus einem maurischen Koran. 
Verzierungen aus einem arabischen Koran. 
Verzierungen. aus einem arabischen Koran. 
Verzierungen aus einem maurischen Koran. 
XIV. 
XVI. 
XVIII. 
XVI. 
XVII. 
XVIII. 
Jahrhundert. 
Jahrhundert. 
Jahrhundert 
Jahrhundert. 
Jahrhundert. 
Jahrhundert. 
Entnommen 
"Prisse xYAvennes,
        

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