Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1883166
E 
R 
ARCHITEKTUR. 
I4  
4111 
Bild 
VOXI 
märchenhaften 
Pracht 
alltexx 
Kalifenreiches, 
VOII 
den 
glänzenden 
Palästen 
und Moscheen Persiens geben uns noch heute die zahlreichen, wenn 
Monumentalbauten. Die frühere Hauptstadt Ispahan zeigt namentlich 
auch 
noch 
mehr oder weniger 
an einer Reihe von 
zerfallenen 
Beispielen, 
Welch 
reicher 
Weise 
Perser 
das Aussehen 
ihrer Bauten 
durch 
Anwendung buntfarbiger 
oder bernalter 
glasierter Thonplättchen zu gestalten Wufstcn. Mit solchen sind fast alle der meist birn- 
förmig (vgl. Fig. I) gestalteten Kuppeln und Spitzen der Moscheen und Minarets und ihre 
oder Zwiebel- 
Wände  kurz 
alle Teile jener Gebäude bedeckt. (Fig. I, 6, 7, 10, 11. 
Dieser durchweg angewandte reiche farbige Schmuck 
persische Architektur 
im Vergleich 
mit der sonstigen mohammedanischen in hohem Grade bezeichnend, 
koration. Diese Weist einmal weit weniger reiche Kombinationen 
wie auch 
in i_ihren 
die besondere Art ihrer De- 
geometrischen Verzierungen 
(Fig. II) auf, als bei den Arabern und Mauren, und sodann ist das vegetabilische Ornament, wenn auch 
konventionell behandelt, doch noch ziemlich naturalistisch gehalten und bietet, entsprechend der reichen Flora 
Landes, 
grofse 
Abwechslung. 
Rankenwerk 
Blumen 
Flächen 
verteilt, 
zwischen 
Linienverzierungen 
eingestreut. 
Interessant 
häuüg 
vorkommenden 
durchbrochenem 
steinernen 
Fenster- 
Einfassungen, 
w elchcn 
durchbrochenen 
Stellen 
farbigem 
ausgefüllt 
Erwähnung 
verdienen 
sogenannten 
Stalaktitelagexvölbe 
welche 
kleinen 
übereinander 
hervorragenden 
Wölbungen 
zusammengesetzt 
IOU. 
buntes 
llllinaretoberteil von der Moschee Mesdjid-i-Chah. 
Säulenfüfse und Kapitäle. 
XVandbordüre am Portalbau der Moschee Mesdjid-i-Chah. 
Hohlkehlenverzierxmg, ebendaselbst. 
Durchbrochene Fenstereinfassung aus Stein (zu Fig. I2 gehörig). 
Wlanclbordüre. 
Bogenzwickel vom Kollegium Medresseh-Maderi-ChahSultan-Hussein. 
Durchbrochener Fensterbogen von Stein (den punktierten Grund bildet 
Hauptgesims vom Pavillon Tchehel-Soutoun. 
Stalaktitengewölbe vorn Pavillon der acht Paradiespforten. 
Verschiedene Kuppelspitzen.  
Sämtliches aus lspalmn.  
Entnommen 
monum ents 
modernes de 1a
        

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